Frankfurt Marathon: hr überträgt am Sonntag live

Mit Amanal Petros und zahlreichen internationalen Spitzenläufern geht der traditionsreiche Marathon in seine 43. Auflage.

Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, steht Frankfurt am Main wieder im Zeichen des Marathons. Zum 43. Mal führt die 42,195 Kilometer lange Strecke durch die hessische Metropole. Das hr-fernsehen überträgt den Wettbewerb ab 9.55 Uhr live und bietet die Sendung zusätzlich als Livestream auf hessenschau.de und in der ARD Mediathek an. Am Abend folgt um 18.45 Uhr eine 45-minütige Zusammenfassung. Die Liveübertragung kommentiert Ralf Scholt, unterstützt von der Langstreckenläuferin Laura Hottenrott als Expertin.

Sportlich verspricht das Rennen eine hochklassige Besetzung. Mit lediglich 27,8 Höhenmetern gilt der Frankfurt Marathon als besonders schnelle Strecke. Im Mittelpunkt steht unter anderem Amanal Petros, der als amtierender Europameister und deutscher Rekordhalter an den Start geht. Allerdings bekommt er Konkurrenz von zwei weiteren deutschen Läufern. Bei den Frauen gilt die Äthiopierin Zeineba Yimer mit einer persönlichen Bestzeit von 2:18:47 Stunden als Favoritin. Auch die US-Amerikanerin Betsy Saina und Buzunesh Getachew aus Äthiopien haben bereits Marathonzeiten unter 2:20 Stunden erreicht. Getachew gewann den Wettbewerb in Frankfurt bereits 2023.

Neben dem Spitzensport richtet der Hessische Rundfunk seinen Blick auch auf die rund 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die abendliche Zusammenfassung konzentriert sich insbesondere auf drei Altersklassenathleten und deren Erlebnisse auf der Strecke. Kommentiert wird dieser Rückblick von Sebastian Rieth. Damit setzt der Sender sowohl auf die sportliche Entscheidung an der Spitze als auch auf die persönlichen Geschichten aus dem großen Teilnehmerfeld.

Dass Marathonübertragungen auch für private Fernsehsender interessant sein können, zeigte zuletzt RTL. Der Kölner Sender übertrug am 27. September den Berlin Marathon und erreichte ab 8.00 Uhr durchschnittlich 360.000 Zuschauer sowie einen Marktanteil von 6,2 Prozent beim Gesamtpublikum. Bei den 14- bis 49-Jährigen schalteten 140.000 Menschen ein, was einem starken Marktanteil von 13,0 Prozent entsprach.
22.10.2026 09:27 Uhr Kurz-URL: qmde.de/176782
Fabian Riedner

super
schade


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