arte zeigt neuen «Ingo Thiel»-Krimi und IS-Drama «Rabia»

⁠Heino Ferch ermittelt in einem rätselhaften Serienmordfall, anschließend erzählt «Rabia» von zwei jungen Französinnen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat anschließen.

Mit zwei Erstausstrahlungen bestreitet arte am Freitag, 27. November 2026, seinen Fernsehabend. Um 20.15 Uhr läuft zunächst der neue Fernsehfilm «Ingo Thiel» mit Heino Ferch. Um 21.45 Uhr folgt Mareike Engelhardts Spielfilm «Rabia – Der verlorene Traum». „Wenn Tote morden“ ist bereits der achte Film der «Ingo Thiel»-Reihe. Dieses Mal wird im Mönchengladbacher Schlosspark die erdrosselte Mina Taremi gefunden. Alles deutet auf ein Sexualverbrechen hin. Wenige Tage später gibt es mit Selma Mertens ein zweites Opfer mit denselben Verletzungen. Besonders rätselhaft: In ihrer Halswunde findet sich DNA der bereits ermordeten Mina.
⁠
Ingo Thiel stellt daraufhin mit der Soko Park ein Sonderermittlungsteam zusammen. Als auch die Unternehmerin Franziska Brettschneider getötet wird, tauchen neue Ungereimtheiten auf. Schließlich scheint ein DNA-Abgleich die Ermittler zu einem Mann namens Dorin Petrescu zu führen. Der ist allerdings ebenfalls tot – und verfügte für zwei der Morde über ein Alibi. Als eine vierte Frau stirbt und erneut seine DNA auftaucht, stellt sich für die Ermittler die scheinbar unmögliche Frage, wie ein Toter weiterhin morden kann. Der Fall ist von wahren Begebenheiten inspiriert.
⁠

Marc Brummund inszenierte den 89-minütigen Fernsehfilm nach einem Drehbuch von Martina Mouchot und Robert Hummel. Neben Heino Ferch spielen Katja Heinrich, Karolina Horster, Thilo Prothmann, Katia Fellin, Jakob Schmidt, Robin Sondermann, Majid Bakhtiari und Jasmin-Nevin Varul. Lailaps Films produzierte den Film.
⁠
Deutlich ernster wird es um 21.45 Uhr mit «Rabia – Der verlorene Traum». Das Drama folgt der 19-jährigen Französin Jessica und ihrer besten Freundin Laïla, die Frankreich verlassen und nach Syrien reisen, um sich dem sogenannten Islamischen Staat anzuschließen. In Rakka werden ihnen Pässe, Handys und persönliche Gegenstände abgenommen. Sie kommen in ein sogenanntes Madafa, in dem Frauen auf eine Ehe mit IS-Kämpfern vorbereitet werden. Nachdem der Mann, dem Jessica und Laïla versprochen waren, im Kampf stirbt, verändert sich insbesondere Jessicas Position. Unter dem Namen Rabia gerät sie zunehmend in den Einflussbereich der charismatischen Madame, die das Haus mit strengen Regeln führt und in der jungen Frau eine mögliche Nachfolgerin sieht. Während der Druck steigt, muss Rabia entscheiden, welchen Weg sie einschlagen will.
⁠
«Rabia – Der verlorene Traum» ist das Spielfilmdebüt von Regisseurin und Drehbuchautorin Mareike Engelhardt und wurde von wahren Begebenheiten inspiriert. Megan Northam spielt Jessica beziehungsweise Rabia, Natacha Krief ist als Laïla und Lubna Azabal als Madame zu sehen. Zum Ensemble gehören außerdem Lena Lauzemis, Lena Urzendowsky, Camille Léon-Fucien und Andranic Manet. Northam wurde 2025 für ihre Darstellung für den César als beste weibliche Entdeckung nominiert. Der französisch-deutsch-belgische Film kam 2025 in Deutschland ins Kino.
17.10.2026 12:29 Uhr Kurz-URL: qmde.de/176578
Fabian Riedner

super
schade


Artikel teilen


Tags

• Ingo Thiel • Rabia – Der verlorene Traum

◄   zurück zur Startseite   ◄
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel

Weitere Neuigkeiten


Qtalk-Forum » zur Desktop-Version

Impressum  |  Datenschutz und Nutzungshinweis  |  Cookie-Einstellungen  |  Newsletter