Quotencheck: «Frieda – Mit Feuer und Flamme»

Von den 162 hergestellten Episoden liefen nur 40 Stück am Vorabend. Der Rest wurde tatsächlich versendet.

Mit «Frieda – Mit Feuer und Flamme» ließ Sat.1 vor knapp zwei Jahren eine weitere Daily-Soap produzieren, die mit Laura Lippmann und Sebastian Deyle besetzt war. Aus dem angepeilten Sendetermin im Frühjahr 2025 wurde nichts, stattdessen musste die Serie bis zum Sommer 2026 warten. Die Serie startete am 1. Juni um 18.00 Uhr und dann war auch klar, dass das Format gegen die Fußball-Weltmeisterschaft antreten musste. 0,40 sowie 0,39 Millionen Menschen sahen die ersten Folgen, die auf dreieinhalb und 3,1 Prozent Marktanteil kamen. Bei den jungen Menschen waren die Folgen Totalausfälle: Mit 0,05 und 0,04 Millionen 14- bis 49-Jährigen produzierte man Rentnerfernsehen. Immerhin wurden 3,2 und 2,5 Prozent Marktanteil eingefahren. Die Serie von Saxonia spielt in Liebitz im Elbsandsteingebirge in der Sächsischen Schweiz.

Während der Fußball-Weltmeisterschaft stürzten die ohnehin schlechten Werte noch einmal ab. So kamen die zwei Folgen am Montag, 15. Juni, ab 18.00 Uhr auf 0,23 und 0,24 Millionen. Die Marktanteile lagen bei 1,7 und 1,5 Prozent. Unter den jungen Erwachsenen wurden nur noch jeweils 0,02 Millionen gezählt. Das machte 0,7 und 0,8 Prozent aus. Die letzten beiden Folgen, die am Vorabend liefen, wurden am 26. Juni gesendet. Dort ließen sich jeweils 0,35 Millionen auf den Stoff ein, die Marktanteile lagen bei 2,9 und 2,7 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen wurden jeweils 0,06 Millionen gezählt. Die Marktanteile von 3,9 und 3,6 Prozent fielen etwas besser aus als zuletzt.

Der neue Sendeplatz war am Samstagmorgen. Zwischen 04.30 und 09.00 Uhr wurden zehn Episoden platziert. Doch es schalteten zu Beginn nur 0,03 Millionen Fernsehzuschauer ein. Es waren keine Werberelevanten anwesend, jedoch wurde ein Marktanteil von 1,3 Prozent erreicht. Kurz vor dem «Frühstücksfernsehen» zog die Reichweite auf 0,15 Millionen an, der Marktanteil bewegte sich bei mittelmäßigen 4,2 Prozent. Bei den jungen Zuschauern wurde über den gesamten Morgen die Marke von 0,01 Millionen nicht überschritten. Der Marktanteil lag bei bis zu 2,4 Prozent. Die letzte Folge hatte allerdings nur 0,9 Prozent.

In der zweiten Woche fiel das Ergebnis noch schlechter aus. Die Ausstrahlung startete am Samstag um 04.30 Uhr mit 0,02 Millionen Zuschauern, allerdings wurden jetzt auch null Prozent bei den Umworbenen eingefahren. Von den zehn Folgen hatte nur eine Episode überhaupt mehr als null Zuschauer in der Zielgruppe, bei allen Zusehenden lag das Höchstergebnis bei 0,12 Millionen. Lag der Mittelwert eine Woche zuvor noch bei 0,08 Millionen, wurden jetzt nur noch 0,05 Millionen verbucht. Am 25. Juli ging es auf 0,06 Millionen aufwärts. Ende August wurden sogar 0,10 Millionen im Mittel erreicht, die letzten Folgen holten am 26. Juni 0,08 Millionen.

Im Durchschnitt erreichte «Frieda – Mit Feuer und Flamme» lediglich 0,13 Millionen Fernsehzuschauer und fuhr 2,6 Prozent Marktanteil ein. Bei den jungen Erwachsenen waren 0,02 Millionen anwesend, der Marktanteil lag bei 1,7 Prozent. Es ist unklar, warum man das Format vom Vorabend auf den frühen Samstagmorgen verbannte. Man hätte die Serie vermutlich auch nach dem «Frühstücksfernsehen» testen können.
19.10.2026 12:00 Uhr Kurz-URL: qmde.de/176471
Fabian Riedner

super
schade


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Tags

• Frieda – Mit Feuer und Flamme • Frühstücksfernsehen

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