Rachel Jupp übernimmt Leitung von BBC News

⁠Die bisherige Dokumentationschefin steigt noch im Oktober an die Spitze von BBC News and Current Affairs auf. Sie verantwortet künftig rund 4.500 Mitarbeiter.

Die BBC hat eine neue Führung für ihre Nachrichten- und Aktualitätensparte gefunden. Rachel Jupp wird noch im Oktober 2026 Director, BBC News and Current Affairs. Bislang leitet sie als Director, BBC News Documentaries and Long Form Journalism den Dokumentations- und Langformjournalismus des Senders. In ihrer neuen Funktion gehört Jupp zudem dem Executive Committee der BBC an.
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Jupp übernimmt damit die Verantwortung für eine Organisation mit rund 4.500 Mitarbeitern. BBC News erreicht nach Senderangaben weltweit etwa eine halbe Milliarde Menschen und verbreitet seine Angebote in mehr als 40 Sprachen. In Großbritannien nutzen demnach sieben von zehn Erwachsenen in einer durchschnittlichen Woche mindestens ein Angebot von BBC News.
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Die Personalentscheidung folgt auf ein Auswahlverfahren. Jupp erhält für ihre neue Position ein Jahresgehalt von 400.000 britischen Pfund. Eine ihrer zentralen Aufgaben dürfte die weitere Transformation des Nachrichtenangebots werden. Die BBC verweist dabei selbst auf ein zunehmend fragmentiertes Publikum, den Vertrauensverlust gegenüber Medien und die wachsende Auseinandersetzung darüber, welchen Informationen überhaupt noch Glauben geschenkt wird.
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Die Journalistin verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Nachrichten- und Current-Affairs-Bereich und arbeitete dabei für Fernsehen, Streaming und digitale Angebote. Zur BBC wechselte sie 2013 von ITN. Dort war sie insgesamt neun Jahre beschäftigt und arbeitete unter anderem international sowie als Head of Home News bei «Channel 4 News». Innerhalb der BBC übernahm Jupp anschließend mehrere wichtige journalistische Führungspositionen. Sie war unter anderem Redakteurin bei «Panorama», stellvertretende Redakteurin von «Newsnight» und Editorial Executive für BBC Content. In den vergangenen drei Jahren entwickelte und leitete sie von den USA aus zudem den Umgang der BBC mit Künstlicher Intelligenz. Mit ihrem Amtsantritt endet zugleich die vorübergehende Führung von Jonathan Munro. Er hatte BBC News in den vergangenen elf Monaten geleitet. Sobald Jupp übernimmt, kehrt Munro in seine eigentlichen Funktionen als Deputy Director of News und BBC News Global Director zurück.
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BBC-Generaldirektor Matt Brittin: „Rachel ist eine herausragende journalistische Führungskraft, die für ihr Urteilsvermögen bei Nachrichten, ihre Fairness und ihre hohen Standards weithin geschätzt wird. Sie bringt eine klare Vorstellung von der Zukunft sowie den entschlossenen und gemeinschaftlichen Ansatz mit, den wir benötigen, um BBC News zu stärken. In einer Welt mit unendlicher Auswahl fragmentiert sich das Publikum, Vertrauen ist knapp und Fakten werden infrage gestellt. BBC News bleibt weltweit und in Großbritannien der meistgenutzte und vertrauenswürdigste Nachrichtenanbieter. Es ist unsere Pflicht, uns erneut zur unverwechselbaren journalistischen Mission der BBC zu bekennen, gleichzeitig neu zu erfinden, wie wir unser Publikum erreichen, und uns diesen Herausforderungen zu stellen. Mit Rachel haben wir jemanden, der beides kann und mit einer frischen Perspektive BBC News in eine neue Ära führen wird. Ich möchte Jonathan Munro für seine Professionalität und seine Führung von BBC News in den vergangenen elf Monaten danken. Ich persönlich bin sehr dankbar für seine große Erfahrung, seinen kühlen Kopf und seine ruhige Hand. Wenn Rachel ihre Arbeit aufnimmt, wird er in seine eigentlichen Funktionen als Deputy Director of News und BBC News Global Director zurückkehren.“
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Rachel Jupp: „Es ist mir eine Ehre, mit der Leitung von BBC News betraut zu werden. Ich möchte unseren unverzichtbaren, unabhängigen und unparteiischen Journalismus stärken, das Vertrauen der Menschen in die BBC vertiefen und unser Publikum dort erreichen, wo es sich befindet. Ich bin Matt für diese Gelegenheit dankbar und freue mich darauf, mit unseren engagierten und großartigen Teams in Großbritannien und auf der ganzen Welt zusammenzuarbeiten.“
11.10.2026 11:40 Uhr Kurz-URL: qmde.de/176311
Fabian Riedner

super
schade


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Tags

• Channel 4 News • Panorama • Newsnight

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