ZDF zeigt persönlichen Dokumentarfilm über versuchten Femizid

In «Was an Empfindsamkeit bleibt» setzt sich Filmemacherin Daniela Magnani-Hüller mit einem Angriff auseinander, den sie als Schülerin überlebte.

Das ZDF zeigt im Rahmen von „Das kleine Fernsehspiel“ den Dokumentarfilm «Was an Empfindsamkeit bleibt». Die Produktion von Daniela Magnani-Hüller wird in der Nacht zum Dienstag, 20. Oktober 2026, um 0.05 Uhr ausgestrahlt. Magnani-Hüller zeichnet sowohl für Buch als auch Regie verantwortlich. Ausgangspunkt des Films ist eine persönliche Erfahrung der Filmemacherin. Als Schülerin überlebte sie den versuchten Femizid eines Mitschülers. Jahre später sucht sie Menschen auf, die sie in der Zeit rund um die Tat begleitet haben. Dazu gehören eine damalige Lehrerin, eine Kommissarin, ein Arzt sowie Mitglieder ihrer Familie.

In den Gesprächen geht Magnani-Hüller den unterschiedlichen Erinnerungen an die damaligen Ereignisse nach und stellt Fragen, die sie seit dem Angriff beschäftigen. Dabei soll weniger eine Rekonstruktion der Tat als vielmehr die persönliche Wahrnehmung der Beteiligten im Mittelpunkt stehen. Auf diese Weise entsteht eine Innenperspektive auf das Erlebte und dessen langfristige Auswirkungen.

Die Reise für «Was an Empfindsamkeit bleibt» führt von München bis nach Rio de Janeiro. Der Dokumentarfilm verbindet die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit mit der Suche nach Deutung und Verständnis. Für die Kamera war Noah Böhm verantwortlich, den Schnitt übernahm Melanie Jilg.
03.10.2026 08:17 Uhr Kurz-URL: qmde.de/176152
Fabian Riedner

super
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• Was an Empfindsamkeit bleibt

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