National Geographic startet weltweite Naturdoku-Reihe in Afrika

«Africa Earth’s Wild Home» bildet den Auftakt eines mehrjährigen Projekts, das sich Kontinent für Kontinent mit den Lebensräumen der Erde beschäftigen soll.

National Geographic startet mit «Africa Earth’s Wild Home» ein langfristig angelegtes Naturdoku-Projekt. Die siebenteilige Serie feiert am 2. Oktober bei National Geographic Premiere und steht einen Tag später auch bei Disney+ und Hulu zum Streaming bereit. Produziert wurde sie von der BBC Studios Natural History Unit für National Geographic.

«Africa Earth’s Wild Home» ist zugleich der Auftakt einer mehrjährigen Reihe, mit der National Geographic die Erde Kontinent für Kontinent dokumentieren möchte. Für das Gesamtprojekt arbeitet das Unternehmen mit der weltweiten Gemeinschaft von Forschern und Explorern der National Geographic Society sowie der Perpetual Planet Initiative von Rolex zusammen.

Allein an der ersten Staffel wurde vier Jahre gearbeitet, mehr als 50 Menschen waren an der Produktion beteiligt. Gedreht wurde in fast 30 afrikanischen Ländern. Die Teams filmten in Wüsten, Wäldern, Dschungelgebieten, Gebirgen und auf Inseln, um zu zeigen, wie unterschiedliche Ökosysteme das Verhalten der dort lebenden Tiere prägen. Neue technische Möglichkeiten und CGI sollen zudem die Entstehungsgeschichte des Kontinents und seiner Naturräume veranschaulichen.

Dabei will die Reihe über die bekannten Bilder afrikanischer Tierwelten hinausgehen. Neben Löwen und Elefanten dokumentierte das Team bislang nicht gefilmte Verhaltensweisen und weniger bekannte Arten. Zu sehen sind unter anderem kleine Krokodile bei der Jagd auf Fledermäuse in völlig dunklen Höhlen, Käfer, die Gräben zur Gewinnung von Wasser aus Küstennebel anlegen, sowie riesige Landschildkröten, die trotz ihrer eigentlich pflanzlichen Ernährung Vögel jagen. Außerdem wurden Goldschakale bei der Jagd auf deutlich größere Pelikane und ein männlicher Fossa beim Kampf um den Zugang zum Paarungsbaum eines Weibchens beobachtet.

Für die Recherche setzte Showrunner und Serieneditor Gavin Boyland nicht ausschließlich auf klassische wissenschaftliche Ansprechpartner. Sein Team arbeitete vor Ort auch mit Wildtierführern, Fahrern, Fotografen und anderen Einheimischen zusammen, die täglich Tiere beobachten und die Filmemacher auf bislang wenig dokumentierte Verhaltensweisen aufmerksam machten. Als Erzählerin und Executive Producer fungiert die Oscar-nominierte Schauspielerin Wunmi Mosaku. Die siebte und abschließende Episode richtet den Blick schließlich auf Naturschützer, Fotografen und Wissenschaftler, die sich für den Erhalt der afrikanischen Ökosysteme einsetzen. Das Projekt knüpft zugleich an die seit 70 Jahren bestehende Zusammenarbeit zwischen National Geographic und Rolex an.
29.09.2026 00:37 Uhr Kurz-URL: qmde.de/175997
Fabian Riedner

super
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• Africa Earth’s Wild Home

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