Wie standen ProSieben, Kabel Eins und RTLZWEI bei den 14-49-Jährigen da? Fest steht jedenfalls, dass sie bei den Älteren mal wieder vom Spartensender Neo überholt wurden...
Aber der Reihe nach: Die höchste Zuschauerzahl fuhr das ZDF mit seiner Sendereihe
«Solo für Weiss» ein. Der neue Einsatz konnte sogar klar die Fünf-Millionen-Marke überschreiten: Er erreichte folglich insgesamt bockstarke 5,64 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil belief sich auf ganz tolle 25,3 Prozent, was natürlich auch dem haushohen Sieg entsprach. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden zumindest 0,28 Millionen gemessen, was einem Marktanteil von passablen 8,1 Prozent entsprach.
Die zweite Stelle am Gesamtmarkt hatte indes RTL mit
«Wer wird Millionär?» inne. Damit wiesen die Kölner vitale 13,5 Prozent durch 2,56 Millionen auf. Von den Jüngeren waren 0,41 Millionen zu klar guten 13,8 Prozent dabei - hier eroberte Jauch die Führung zurück. Noch etwas dahinter bei allen ist schließlich das Erste mit
«Das Geheimnis der Tierwanderungen mit Dirk Steffens» ins Ziel gekommen: Die neue Ausgabe erreichte insgesamt nämlich verschlechterte 2,40 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil belief sich nur noch auf merklich ausbaufähige 10,7 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,24 Millionen Zuschauer gemessen, was einem Marktanteil von durchwachsenen 6,8 Prozent entsprach.
Die rote Kugel zeigte
«Die Höhle der Löwen». Die vierte Folge der aktuellen Runde erreichte insgesamt 1,06 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil belief sich auf mäßige 5,5 Prozent - am Gesamtmarkt ging es also ein bisschen bergab, hier hatte man gegen den Quiz-Dauerbrenner aber eh keine Chance. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden ebenfalls reduzierte 0,34 Millionen gemessen, was aber einem heiteren Marktanteil von deutlich überdurchschnittlicheren 11,1 Prozent entsprach. Etwas erholt Sat.1: Die neunte und letzte Folge
«Villa der Versuchung» erreichte gesteigerte 0,24 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil belief sich auf zumindest in Ordnung gehende 7,4 Prozent - im Vergleich zu den Vorwochen war es der beste Wert in den Over-Nights, wenngleich dies natürlich (vorübergehend) weiter keine richtiggehend euphorischen Dimensionen waren. Bei allen Leuten wurden 0,80 Millionen gemessen, was einem Marktanteil von durchwachsenen 3,9 Prozent entsprach.
Neue
«Georgie & Mandy»-Folgen bei ProSieben bewegten sich etwas nachgelassener Weise knapp dahinter. Die erste Folge des Abends wies mittelprächtige 7,2 Zielgruppen-Prozent durch ebenfalls 0,24 Millionen auf. Die zweite Episode verringerte die Reichweite weiter leicht auf 0,22 Millionen und blasse 6,2 Prozent. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Sitcom nur enttäuschende 0,45 Millionen zu 2,0 Prozent. Kabel lag ob annehmbarer Performance vertretbar da mit
«Pacific Rim: Uprising». Der Blockbuster zeitigte für eigene Verhältnisse solide 6,7 Prozent, die aus 0,22 Millionen 14-49-Jährigen erwuchsen. Insgesamt zeigte der Tacho maue 2,9 Prozent (0,60 Millionen). Hinten RTLZWEI und
«Hartes Deutschland - Leben im Brennpunkt». Die Dokusoap-Wiederholung lief so eben in Ordnung gehend mit 4,7 Prozent durch 0,16 Millionen 14-49-Jährige, wenngleich die Reichweite limitiert blieb. Am Gesamtmarkt mobilisierten die Grünwalder lediglich 0,39 Millionen zu extrem schmalen 1,8 Prozent.
Übrigens: Bei der Gesamtzuschauerschaft überbot der Spartenkanal ZDFneo wiedermal viele Privatsender in der Primetime. Alte Folgen des Krimi-Klassikers
«Inspector Barnaby» generierten nämlich abermals schöne Werte von zunächst 5,8 und später sogar zweistellige 10,2 Prozent bei bis zu 1,62 Millionen Zuschauenden.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel