Frühere Oscar-Hoffnung Rasoulof bekommt Geld für neuen Film

Nach «Die Saat des heiligen Feigenbaums» bereitet Mohammad Rasoulof mit «Grey Matter» seinen nächsten Langfilm vor.

Mohammad Rasoulof kann bei seinem nächsten Filmprojekt auf finanzielle Unterstützung aus der kulturellen Filmförderung setzen. Sein neuer Langfilm «Grey Matter» gehört zu fünf Produktionen, denen die Spielfilmjury insgesamt 2,7 Millionen Euro Produktionsförderung zugesprochen hat. Zusammen mit drei geförderten Projektentwicklungen fließen 2,947 Millionen Euro in acht Spielfilmprojekte.

Rasoulof war zuletzt mit «Die Saat des heiligen Feigenbaums» international erfolgreich. Der Film gehörte 2025 zu den Nominierten für den Oscar als bester internationaler Film. Mit «Grey Matter» soll der Regisseur nun erstmals einen Langfilm vollständig außerhalb des Iran realisieren. Weitere Angaben zur Handlung oder zur Höhe der individuellen Förderung für das Projekt gehen aus der Mitteilung zunächst nicht hervor.

Geld erhält auch eine weitere frühere Oscar-Hoffnung: Magnus von Horn war 2025 mit «Das Mädchen mit der Nadel» ebenfalls in der Kategorie bester internationaler Film nominiert. Sein nächstes Projekt trägt den Titel «The Passenger». Für die Literaturverfilmung übernimmt Jeremy Strong die Titelrolle, von Horn widmet sich erneut einem historischen Stoff.

Produktionsförderung erhalten darüber hinaus drei weitere Projekte. Visar Morina arbeitet an dem Drama «Wherever You Are, I Leave You The Keys». Florian Cossen setzt gemeinsam mit Autorin Elena von Saucken «Everything I Am» um. Das Drama basiert auf der Geschichte der 14-jährigen Seglerin Laura Dekker. Cossen und von Saucken wurden für das Drehbuch bereits mit dem Thomas-Strittmatter-Preis ausgezeichnet. Als fünftes Projekt wird Veit Helmers dystopische Liebesgeschichte «Alpha Juliet Tango» unterstützt.

Weitere 247.000 Euro stellt die Jury für die Entwicklung von drei Projekten bereit. Dazu gehört «Letzte Reise», mit dem Schauspielerin Sibel Kekilli ihr Regiedebüt vorbereitet. Ebenfalls berücksichtigt wurden Barbora Berezňákovás Literaturverfilmung «This Room Is Impossible To Eat» und Michael Borodins international angelegter Thriller «Sieben Wege (Seven Roads)».
24.09.2026 15:25 Uhr Kurz-URL: qmde.de/175899
Fabian Riedner

super
schade


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• Grey Matter • The Passenger • Wherever You Are I Leave You The Keys • Everything I Am • Alpha Juliet Tango • Die Saat des heiligen Feigenbaums • Das Mädchen mit der Nadel • Letzte Reise • This Room Is Impossible To Eat • Sieben Wege (Seven Roads)

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