«Schlag den Star»-Spin-Off geht zu YouTube und Twitch

Aaron Troschke und Marvin Wildhage treten gegen Zarbex und Max Schradin an. ProSieben spielt bei der neuen Variante seiner bekannten Show-Marke offenbar keine Rolle.

Hat ProSieben keine Lust mehr auf «Schlag den Star»? Ganz so weit lässt sich aus der Ankündigung zwar nicht schließen, bemerkenswert ist die Konstellation aber allemal: Erstmals bekommt die bekannte Show-Marke eine spezielle Creator-Version und diese findet nicht beim Fernsehsender statt. «Schlag den Aaron» feiert am Montag, 26. Oktober 2026, um 20.15 Uhr ausschließlich als Live-Event auf YouTube und Twitch Premiere.

Für die erste Creator-Ausgabe stellt Brainpool zwei Teams zusammen. Aaron Troschke tritt gemeinsam mit Marvin Wildhage an. Auf der anderen Seite stehen Twitch-Streamer Zarbex und der frühere 9Live-Moderator Max Schradin. Damit treffen unterschiedliche Generationen der deutschen Internet- und Unterhaltungslandschaft aufeinander. Am grundsätzlichen Prinzip von «Schlag den Star» wird dabei festgehalten. Die vier Teilnehmer müssen sich in Wettkämpfen aus den Bereichen Wissen und Geschicklichkeit miteinander messen. Gleichzeitig soll «Schlag den Aaron» stärker auf die jeweiligen Online-Communities zugeschnitten werden und die Zuschauer unmittelbar in die Übertragung einbeziehen.

Auch bei der Distribution verzichtet man bewusst auf einen zentralen Ausspielweg. Die Show läuft zeitgleich auf den YouTube-Kanälen von Aaron Troschke und Marvin Wildhage sowie auf den Twitch-Kanälen von Zarbex und Max Schradin. Zuschauer können das Event somit aus ihrer jeweiligen Community heraus verfolgen und kommentieren. Interessant ist dabei vor allem, wer hinter dem Projekt steht und wer in der Ankündigung nicht auftaucht. Produziert wird «Schlag den Aaron» wie das bekannte Fernsehformat von Brainpool. Die Vermarktung übernimmt Banijay Media Germany. ProSieben wird dagegen weder als Sender noch als Streamingpartner genannt. Auch Joyn spielt bei der angekündigten Verbreitung keine Rolle.

Aaron Troschke, Moderator und Content Creator: „Als ich im Februar bei der Jubiläumsfolge von «Schlag den Star» im Studio stand, war sofort klar: Hier will ich noch mal rein. Aber dann richtig. Jetzt heißt die Show tatsächlich «Schlag den Aaron», ich habe Marvin an meiner Seite und mit Zarbex und Max zwei Gegner, die uns garantiert nichts schenken. Das echte Studio, unterschiedliche Typen und unsere Communities live dabei: Genau diese Mischung macht es aus. Jetzt müssen Marvin und ich nur noch dafür sorgen, dass der Titel nicht zum Programm wird.“

Christian Nienaber, Geschäftsführer Banijay Media Germany: „Hier kommen Dinge zusammen, die aus unserer Sicht perfekt zueinander passen: eine der stärksten deutschen Showmarken, reichweitenstarke Creator, starke Brands und neue Wege der Distribution. Wir verbinden die Inszenierung und Emotionalität einer großen Studioshow mit der Nähe und Interaktion der Creator-Welt und schaffen damit auch für Marken völlig neue Möglichkeiten, Teil des Contents zu werden.“
24.09.2026 09:12 Uhr Kurz-URL: qmde.de/175887
Fabian Riedner

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