Nach dem Gruselprogramm am Morgen setzt Das Erste in der Nacht zum 1. November auf Roman Polanskis Horrorklassiker.
Das Erste rahmt Halloween in diesem Jahr mit Gruselprogramm ein. Nachdem bereits am Morgen des 31. Oktober Fledermäuse, Piranhas und der „Angst-und-Grusel-Check“ von «Checker Tobi» auf dem Programm stehen, folgt in der Nacht zum Sonntag, 1. November, ein Klassiker des Horrorgenres. Um 00.45 Uhr zeigt der Sender
«Rosemaries Baby» aus dem Jahr 1968. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und wird mit Audiodeskription angeboten. Wer für den Halloween-Abend nicht bis 00.45 Uhr wach bleiben möchte, kann den Film bereits vorab abrufen: «Rosemaries Baby» steht vom 23. Oktober bis zum 22. November 2026 in der ARD Mediathek zur Verfügung.
Im Mittelpunkt steht Rosemarie Woodhouse, gespielt von Mia Farrow, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Guy (John Cassavetes) in eine vornehme Wohnung in Manhattan zieht. Obwohl sich um das Apartmenthaus düstere Geschichten ranken, scheint der Ort zunächst perfekt für die gemeinsame Familienplanung. Schon bald drängen sich jedoch die älteren Nachbarn Minnie und Roman Castevet, gespielt von Ruth Gordon und Sidney Blackmer, immer stärker in das Leben des jungen Paares.
Nach einem gemeinsamen Abendessen fällt Rosemarie in einen tiefen Schlaf und erlebt einen verstörenden Traum. Kurz darauf wird sie schwanger. Doch statt sich über die Erfüllung ihres Kinderwunsches freuen zu können, leidet sie unter starken Schmerzen und zunehmend unter dem Verhalten ihres Umfelds. Auch Guy verändert sich. Als ein Freund stirbt und Rosemarie ein Buch über Satanismus sowie eine verschlüsselte Warnung hinterlässt, wächst ihr Verdacht, dass sie Teil einer Verschwörung geworden ist.
Roman Polanski inszenierte «Rosemaries Baby» nach dem Roman von Ira Levin. Der Film setzt weniger auf offene Schockmomente als auf eine stetig wachsende Atmosphäre aus Misstrauen, Manipulation und Paranoia. Ruth Gordon wurde für ihre Darstellung der Minnie Castevet mit dem Oscar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. Die Musik stammt von Christopher Komeda, William Fraker verantwortete die Kamera.
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