In «Die Friesenjunkies» spielt Sylvie Meis erstmals eine Hauptrolle in einer deutschen Serie. Die Impro-Dramedy startet im November.
Die ARD schickt im November eine prominent besetzte Entzugsklinik in Serie.
«Die Friesenjunkies» von Oskar und Emil Belton startet am 6. November 2026 mit allen acht Folgen in der ARD Mediathek. Im linearen Fernsehen läuft die Impro-Dramedy eine Woche später: Das Erste zeigt die Serie am Freitag, 13. November, ab 23.50 Uhr sowie am Samstag, 14. November, ab 23.40 Uhr.
Eine besondere Rolle übernimmt Sylvie Meis, die mit «Die Friesenjunkies» erstmals eine Hauptrolle in einer deutschen Serie spielt. Sie verkörpert Madison, die mit einer Medikamentenabhängigkeit in die luxuriöse, aber in die Jahre gekommene Entzugsklinik Isebek auf Sylt kommt. Zum umfangreichen Ensemble gehören außerdem Martin Brambach, Shadi Eck, Stephan Luca, Marie-Lou Sellem, Peter Kurth, David Schütter, Sönke Möhring, Marc Hosemann, Lera Abova und Nicole Heesters.
Die Klinik bringt Prominente und Millionäre ebenso zusammen wie Menschen ohne großen Namen. So kämpft der hochsensible und notorisch lügende Falko (Shadi Eck) mit seiner Cannabissucht, während die von Oskar und Emil Belton gespielten Zwillinge Josef und Otto regelmäßig für Ärger sorgen. Martin Brambach ist als alkoholkranker Buggi zu sehen, Stephan Luca spielt den exzentrischen Schauspieler Roland Vestergaard und Nicole Heesters übernimmt die Rolle der ehemaligen Mode-Ikone Gabi. Holly (Lera Abova) und der aus einer reichen persischen Familie stammende Cyrus (Arman Kashani) mischen den Klinikalltag zusätzlich auf.
Doch auch das Personal hat mit eigenen Problemen zu kämpfen. Marie-Lou Sellem spielt die kontrollbesessene Chefärztin Prof. Dr. Kowalke, Peter Kurth den Psychiater Dr. Mangerius, der ein Geheimnis verbirgt. Zum therapeutischen Team gehören David Schütter als Suchttherapeut Stratlater, Pheline Roggan als Tiefenpsychologin Beiersdorf, Sönke Möhring als Achtsamkeitstherapeut Bornemann und Marie Lina Smyrek als Psychotherapeutin Jannika.
Noch vor dem Streamingstart feiert «Die Friesenjunkies» am 25. September beim Filmfest Hamburg Deutschlandpremiere. Dort eröffnet die Serie die Sektion Televisionen und tritt zugleich im Wettbewerb um den Hamburg Producers Award "Deutsche Serien" an. Produziert wurde das Format von der Kleine Brüder GmbH im Auftrag von ARD Degeto Film, Radio Bremen und dem Hessischen Rundfunk.
Sylvie Meis: "Die Rolle der Madison gibt mir die Möglichkeit, eine Facette zu zeigen, die das Publikum so noch nicht kennt. Aber genau solche Herausforderungen liebe ich: Raus aus der Komfortzone, etwas Neues ausprobieren und sich selbst dabei vielleicht ein bisschen überraschen."
Emil und Oskar Belton: "Am Ende hat keiner Lust, Geschichten von Menschen zu hören, bei denen alles glatt läuft. Menschen, die in eine Suchtklinik gehen, machen eine harte Zeit durch und stoßen an ihre Grenzen. Es gibt also viel Konfliktpotenzial - und das ist natürlich immer gut für einen Stoff."
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