Berlin und Mecklenburg-Vorpommern haben gestern gewählt - Sondersendungen und Hochrechnungen inklusive.
Wie bereits zuletzt bei den Wahlen in Sachen-Anhalt schaute die TV-Landschaft mit einigen Formaten auf die aktuellen Wahlen in Deutschland. Am gestrigen Sonntag war die
«Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern» Thema, in Berlin gab es die
«Wahl zum Abgeordnetenhaus». Unterschiedlicher könnten die Ergebnisse wohl kaum sein, im Landtag von «Mecklenburg-Vorpommern» zieht die AfD als stärkste Kraft vor der SPD ein, das «Abgeordnetenhaus» der Landeshauptstadt geht mit über 25 Prozent der Stimmen an die Linke, gefolgt von CDU (18,8 Prozent). Die AfD wird in Berlin drittstärkste Kraft mit 16,3 Prozent. (jeweils vorläufige Ergebnisse) Mit der größten Aufmerksamkeit widmente das Erste dem Wahl-Abend vor der Primetime rund zweieinhalb Stunde Sendezeit.
«Landtagswahl Meckelnburg-Vorpommern und Abgernetenhaus Berlin» zog ab 17:40 Uhr eine Gesamtreichweite von 3,10 Millionen Zuschauern im Schnitt an.
Das brachte dem Ersten eine TV-Quote von 17,1 Prozent ein, bei den Zuschauern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren ergab sich eine Quote von 19,6 Prozent. Hierzu konnten aus der Gesamtreichweite 0,60 Millionen Zuschauer der Altersklasse zugesprochen werden. Im Zweiten gab es nahezu zeitgleich, von 17:30 bis 19:00 Uhr die Wahl-Sondersendung
«Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern». Das zog im Schnitt Gesamt 2,33 Millionen Zuschauer an, der Klasse der 14- bis 49-Jährigen konnten hier 0,25 Millionen zugewiesen werden. Damit lagen in Mainz die Quoten bei insgesamt 14,6 Prozent und 9,8 Prozent am entsprechend jüngeren Markt.
Ab 19 Uhr blieb das Zweite beim Thema - jedoch für 25 Minuten unter dem Format
«heute Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern». Das eingespielte News-Format erwirtschaftete 3,94 Millionen Zuschauer und 0,43 Millionen Jüngere, damit lag man bei 19,9 und 12,9 Prozent an den Märkten. Ab 19:25 Uhr bis zur Primetime gab es dann wieder «Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern» - das brachte noch 2,54 und 0,34 Millionen Zuschauer ein, die Quoten lagen bei 11,6 und 8,7 Prozent. Nach den Primetime-Angeboten war mit dem Wahl-Schwerpunkt nicht Schluss - im Ersten übernahm
«Caren Misoga» mit ihrem gleichnamigen Talk die erste Analyse. Zum Thema «Nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern» kamen Tim Klüssendorf, Mathias Middelberg, Beatrix von Storch und Robin Alexander zu Wort - das wollten im Schnitt 2,88 Millionen Zuschauer verfolgen, 0,49 Millionen waren hiervon zwischen 14 und 49 Jahre alt. Die Quoten lagen demnach bei 17,4 und 14,5 Prozent. Direkt zuvor gab es ein
«Tagesthemen Extra» vor 4,95 Millionen Zuschauern udn 0,96 Millionen Jüngeren. Das brachte 23,5 und 16,6 Prozent mit sich. Im ZDF gab es ab 21:45 Uhr eine weitere Ausgabe
«heute journal Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern», die 30-minütige Schalte sahen insgesamt 3,38 Millionen Zuschauer und daher 16,0 Prozent des TV-Marktes. 0,37 Millionen konnten den jüngeren Zuschauern zugesprochen werden, das waren 8,7 Prozent des Marktes.
Privat widmete RTL vor dem «NFL»-Programm dem Thema eine gute Stunde ein. Von 17:45 Uhr bis 18:55 Uhr gab es aus Köln das Format
«Wahlen 2026 - Mecklenburg-Vorpommern & Berlin» zu sehen. Das wollten deutlich weniger Zuschauer sehen, insgesamt kamen im Schnitt 0,87 Millionen zusammen, die Quote lag bei deutlich niedrigeren 5,3 Prozent. Aus der klassischen Zielgruppe ergaben sich 0,16 Millionen Zuschauer, das brachte dem Köln-Sender 5,8 Prozent am entsprechenden Markt.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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