Eine der langlebigsten Doku-Soaps des Senders steht vor dem Aus: Nach der kommenden Staffel mit der 500. Folge gehen RTLZWEI und die Familie Geiss getrennte Wege.
Eine Ära bei RTLZWEI geht zu Ende: Der Sender und die Familie Geiss beenden nach 15 Jahren ihre Zusammenarbeit. Damit steht auch das Ende von «Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie» bei RTLZWEI fest. Bevor sich beide Seiten trennen, wird derzeit noch eine finale Staffel produziert. In dieser erreicht die Doku-Soap mit ihrer 500. Folge einen besonderen Meilenstein.
Seit 2011 begleitet das Format Carmen und Robert Geiss und entwickelte sich über die Jahre zu einer der bekanntesten Eigenproduktionen von RTLZWEI. Monaco, St. Tropez und zahlreiche Reisen rund um den Globus bildeten die Kulisse für das Familienleben der beiden. Später wurden auch die Töchter Davina und Shania immer stärker Teil der Sendung. Mit «Davina & Shania – We love Monaco» erhielten sie schließlich ein eigenes Format.
Ganz unmittelbar verschwinden die Geissens allerdings nicht aus dem Programm. RTLZWEI kündigt an, dass zahlreiche bereits produzierte sowie derzeit noch entstehende neue Folgen über einen längeren Zeitraum ausgestrahlt werden. Auch Wiederholungen sollen weiterhin zum Programmangebot von RTLZWEI und RTL+ gehören. Wann genau die letzte neue Folge ausgestrahlt wird, teilte der Sender zunächst nicht mit.
"Mit Carmen, Robert, Davina und Shania verbindet uns eine lange und besondere gemeinsame Geschichte", erklärt RTLZWEI-Geschäftsführer Thorsten Braun. Gemeinsam habe man eine Doku-Soap etabliert, die über viele Jahre ein fester Bestandteil des Senders gewesen sei. Braun dankte der Familie für die Zusammenarbeit und wünschte ihr für die Zukunft "alles Gute und viel Erfolg".
Auch Carmen und Robert Geiss sprechen bereits von einem neuen Abschnitt. "RTLZWEI war über viele Jahre unsere TV-Heimat und ein wichtiger Teil unserer Geschichte", erklären die beiden. Nun beginne für die Familie "ein neues Kapitel". Was damit konkret gemeint ist und ob die Geissens ihre Fernsehkarriere künftig bei einem anderen Sender oder Streamingdienst fortsetzen werden, bleibt zunächst offen.
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel