Auf neuem Samstags-Slot: «The Voice» verharrt deutlich in der Einstelligkeit

Bessere Nachrichten gab es vom kleinen Schwestersender MAXX: Dort fuhren die deutschen Basketballerinnen im Halbfinale nochmal einen Bestwert ein.

ProSieben praktizierte bei «The Voice of Germany» einen ungewöhnlichen Sendeplatzwechsel. Die neue Staffel startete am Freitag, 11. September, bei Sat.1. ProSieben stieg einen Tag später, am Samstag, 12. September, ein. Für den Sender ist das eine Premiere: Bislang war «The Voice of Germany» dort regelmäßig am Donnerstagabend beheimatet. Ob dieser Schachzug aufgehen wird, steht in den Sternen - die Ausgangslage wurde in Anbetracht eines äußerst schwachen Staffelstarts bei Sat1. (6,3 Prozent/0,20 Millionen 14-49) jedenfalls erschwert. Zwar auch nicht euphorisch, aber zumindest überdurchschnittlicher fiel die Startperformance am Gesamtmarkt aus: Dort konnten immerhin 1,29 Millionen zu 7,0 Prozent beobachtet werden.

Nun aber zur zweiten Folge bei ProSieben, der ersten Samstags-Folge überhaupt: Jene bewegte nun nur 0,25 Millionen Werberelevante zum Einschalten, welche einen Prozentwert in Höhe zwar gesteigerter, aber weiter klar einstelliger 8,1 Prozent mit sich brachten - mit dem Primetime-Sieg hatte man glasklar nichts am Hut. Dieser Umfang liegt zwar über Senderschnitt, enttäuscht vor allem aber auch vor dem Hintergrund der einst ruhmreichen Sendungshistorie. Zur Erinnerung: In den Anfangsjahren fuhr The Voice mit den Blind-Auditions an die 30 Prozent ein, kam in späteren Jahren zumindest noch an den 20er-Bereich heran und war damit bis vor einiger Zeit wenigstens noch zweistellig. Der vorige Hit purzelte folglich immer mehr Stockwerke hinab.

Mit Bezug zur Gesamt-Zuschauerschaft war gestern eine Größenordnung von 1,27 Millionen und immerhin soliden 7,0 Prozent anwesend, was Werte widerspiegelt, die heutzutage schon klar über den schwachen Normwerten von ProSieben liegen. Welche Rolle die Casting-Show übrigens On Demand bei den Programm-Marken spielen wird, zeigt sich in den nächsten Wochen.

Im Anschluss fiel eine neue Folge vom «TV total Stand-up Club» in die tiefrote Zone, der ja ebenfalls auf den Samstag gewechselt war. Pufpaff kam bloß auf extrem bedenkliche 3,2 Prozent durch 0,07 Millionen der Zielgruppe. Insgesamt waren es ganz dünne 2,4 Prozent durch 0,29 Millionen.

Aber noch Basketball: Dort warteten auf die deutschen Frauen bei der «FIBA Basketball-WM 2026» im Halbfinale die Französinnen, an denen sie letztlich klar mit 86-64 scheiterten. ProSieben MAXX hatte die deutsche Niederlage ab 16.30 Uhr übertragen. Das Interesse steigerte sich damit auf das beste bisher erreichte Niveau des Turniers: Drin waren nämlich zunächst gute 7,1/7,4 Prozent (0,12 Millionen Jüngere) in den ersten beiden Abschnitten, ehe sich die beiden entscheidenden Quarter noch weiter steigerten bis auf schöne 8,7 Prozent durch 0,13 Millionen Jüngere. Für den Spartensender sind das deutlich überdurchschnittliche Werte und ein versöhnlicher Abschluss trotz Niederlage. Insgesamt steigerte man sich auf 0,37 Millionen bei bis zu 4,0 Prozent, womit man gleichfalls klar die Normwerte des Kanals übersprang.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
13.09.2026 08:53 Uhr Kurz-URL: qmde.de/175477
Mario Thunert

super
schade


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The Voice of Germany TV total Stand-up Club Frühstücksfernsehen am Samstag FIBA Basketball-WM 2026

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