RTL und VOX bildeten in Köln ein echtes Erfolgs-Doppel. Steigern konnten sich auf moderatem Level aber auch Sat.1 und ProSieben in Unterföhring.
Beim Gesamtpublikum kam der Quizmaster mit
«Wer wird Millionär» ganz nach vorne. Von diesem schalteten zur Freude von RTL führende 16,1 Prozent und 2,99 Millionen für den Quiz-Start ein - Jauch lag also sogar vor einer mäßigen ZDF-Komödie und ARD-Doku. Von den Jüngeren kamen 0,48 Millionen auf - eine Flughöhe, die an diesem Abend ausreichte für sehr gute 15,8 Prozent. Das war auch gleichzeitig die beste Leistung aller Sender in diesem Segment.
Nur die zweithöchste und damit mäßige Zuschauerzahl fuhr das sonst erfolgsverwöhnte ZDF mit einer neuen Komödie ein:
«Fang mich doch!» brachte nur mittelmäßige 2,59 Millionen Zuschauer ein, was dem Sender einen leicht unterdurchschnittlichen Marktanteil von 12,3 Prozent bescherte. Bei den 14- bis 49-Jährigen fiel die Resonanz übrigens sehr mau aus: 0,11 Millionen Zuschauer beziehungsweise ganz schlechte 3,3 Prozent ließen sich lediglich beobachten.
Doku-Stoff lieferte gestern die ARD im Hauptprogramm des Ersten. Dort konnte eine Ausstrahlung der Produktion
«Land unter Druck - 50 Stimmen aus dem Volk» lediglich blass einstellige 9,2 Prozent (1,91 Millionen Einschaltende) angeln, lag somit auf einem limitierten dritten Rang. Bei den Jüngeren waren zumindest solide Zahlen zu holen: 9,5 Prozent (0,30 Millionen) sprangen heraus.
Die rote Kugel zeigte die dritte Primetime-Folge von
«Die Beet Brüder» - und das anhaltend erfolgreich. Sogar leicht erhöhte 0,32 Millionen zu heiteren 9,6 Prozent Marktanteil verfolgten die Dokusoap - ein anhaltend schönes Ergebnis und unter dem Strich ein klarer Erfolg für das Experiment der Verschiebung des ursprünglichen Vorabend-Formats. Die Resonanz bei den Gesamtzuschauenden konnte sich ebenfalls sehen lassen, da hier die letztwöchige Steigerung über die Millionen-Marke bestätigt wurde. Die Resonanzen beliefen sich auf für VOX-Relationen klar überdurchschnittliche 1,10 Millionen zu 5,4 Prozent.
ProSieben mit neuen
«Georgie & Mandy»-Folgen konnte sich in der Vorwoche nach einem Zwischenhoch nicht mehr so gut halten, nun ging es zumindest wieder in eine etwas verbesserte Richtung. Die erste Folge des Abends wies moderat optimierte 7,6 Zielgruppen-Prozent durch 0,23 Millionen auf. Die zweite Episode hielt die Reichweite dann zwar exakt, die Prozentrelation reduzierte sich aber ein Stück nun wieder durchwachsene 6,7 Prozent. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Sitcom nur enttäuschende 0,44 Millionen zu 2,1 Prozent. Der Bällchensender programmierte
«Villa der Versuchung» und kam damit ebenfalls etwas angehoben ins Ziel. Als akzeptabel zu wertende 7,0 Prozent (0,22 Millionen) bedeuteten einen Staffelbestwert der vorläufigen Over-Night-Leistung. Insgesamt vertretbare 4,0 Prozent anhand 0,78 Millionen ergaben sich.
Kabel lag ob annehmbarer Performance vertretbar da mit
«The Fast and the Furious: Tokyo Drift». Der Blockbuster zeitigte für Kabel noch d'accord gehende 5,2 Prozent bei 0,17 Millionen 14-49-Jährigen. Insgesamt zeigte der Tacho begrenzte 2,3 Prozent (0,47 Millionen). Bei den Jüngeren hielt man sich um ein Haar vor RTLZWEI und
«Deutschland-Deine Schulden». Die Dokusoap-Erstausstrahlung lief für eigene Verhältnisse mit 4,9 Prozent durch 0,16 Millionen 14-49-Jährige noch recht passabel - für neuen Stoff hätte man aber auch durchaus ein Stück mehr erwarten können. Am Gesamtmarkt mobilisierten die Grünwalder lediglich 0,47 Millionen zu schmalen 2,3 Prozent.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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