Der gefloppte Marvel-Film mit Aaron Taylor-Johnson und Russell Crowe erhält im September die große Primetime-Bühne bei ProSieben.
ProSieben setzt am Sonntagabend auf eine Marvel-Premiere: Am 13. September 2026 zeigt der Sender
«Kraven the Hunter» erstmals im deutschen Free-TV. Der Actionfilm beginnt um 20.15 Uhr und ist bis 22.50 Uhr eingeplant. Aaron Taylor-Johnson übernimmt die Titelrolle, an seiner Seite spielen unter anderem Ariana DeBose, Russell Crowe, Fred Hechinger, Alessandro Nivola und Christopher Abbott.
Im Mittelpunkt steht Sergei Kravinoff, der nach einer schwierigen Kindheit und der Ablehnung durch seinen Vater Nikolai seinen eigenen Weg einschlägt. Nach einer folgenreichen Begegnung mit einem Löwen verfügt Sergei über außergewöhnliche körperliche Fähigkeiten. Als Kraven jagt er fortan Kriminelle, während ihn die Konflikte innerhalb seiner eigenen Familie immer wieder einholen. Eine wichtige Rolle spielt dabei sein Halbbruder Dmitri. Der Film gehört zu Sonys Spider-Man Universe und war dessen sechster Kinofilm.
Inszeniert wurde «Kraven the Hunter» von J. C. Chandor, der zuvor unter anderem «Margin Call», «All Is Lost» und «A Most Violent Year» drehte. Das Drehbuch stammt von Richard Wenk, Art Marcum und Matt Holloway. Neben Taylor-Johnson als Kraven verkörpert Russell Crowe dessen Vater Nikolai, während Ariana DeBose als Calypso, Fred Hechinger als Dmitri beziehungsweise Chameleon und Alessandro Nivola als Rhino zu sehen sind.
Für Sony entwickelte sich der ursprünglich ambitioniert geplante Comicfilm allerdings zu einem erheblichen Misserfolg. Die Produktion kostete dem vorliegenden Material zufolge zwischen 110 und 130 Millionen US-Dollar, spielte weltweit jedoch lediglich 62 Millionen Dollar ein. In Nordamerika kamen davon nur 25 Millionen Dollar zusammen, weitere 37 Millionen Dollar wurden international erlöst. Auch bei der Kritik hatte «Kraven the Hunter» einen schweren Stand. Bei Rotten Tomatoes waren lediglich 15 Prozent der erfassten Kritiken positiv, Metacritic kam auf 35 von 100 möglichen Punkten.
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