Vor den drei Wahlen setzt die ARD auf Sondersendungen, Dokumentationen, Faktenchecks und das neue digitale Talkformat «Draußenpolitik» mit Louis Klamroth.
Die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sowie die Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin werden in den kommenden Wochen einen breiten Raum im ARD-Programm einnehmen. Neben den regionalen Angeboten von MDR, NDR und rbb plant die ARD auch zahlreiche Sendungen im Ersten und in der Mediathek. Die
«Tagesthemen» sollen vor jeder Wahl jeweils direkt aus dem betreffenden Bundesland senden.
Ein neues Element der Wahlberichterstattung ist
«Draußenpolitik» mit Louis Klamroth. In dem digitalen Talkformat trifft der «Hart aber fair»-Moderator Bürger, Content Creator sowie Politiker und spricht mit ihnen an verschiedenen Orten über die Themen des Wahlkampfs. Die erste Folge zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erscheint am 4. September in der ARD Mediathek. Eine weitere Ausgabe zu Sachsen-Anhalt folgt am 12. September, ehe sich die dritte Folge am 16. September mit Mecklenburg-Vorpommern und Berlin beschäftigt.
Bereits am 31. August zeigt MDR, NDR und rbb um 20.15 Uhr die Dokumentation
«Land unter Druck» zu den drei Wahlen. Anschließend folgt «Hart aber fair» im Ersten. Am 1. September ist dort um 21.45 Uhr die FAKT-Dokumentation
«Schwarz, Rot, Blau» vorgesehen, die bereits ab dem 27. August in der ARD Mediathek abrufbar ist. Für Mecklenburg-Vorpommern steuert funk zudem die Reportage
«Wahlheimat Mecklenburg-Vorpommern» bei, die am 9. September in die Mediathek kommt.
Am Wahlsonntag in Sachsen-Anhalt beginnt die zentrale Wahlsendung am 6. September um 17.40 Uhr. Neben Ergebnissen und Analysen ist eine Gesprächsrunde aus dem ARD-Hauptstadtstudio geplant. Hinzu kommen eine verlängerte «Tagesschau» um 20.00 Uhr, «tagesthemen extra», «Caren Miosga» und die regulären «Tagesthemen». Am folgenden Abend läuft um 20.15 Uhr eine weitere Sondersendung, anschließend übernimmt «Hart aber fair».
Für Mecklenburg-Vorpommern und Berlin bündelt die ARD die beiden Wahlabende am 20. September. Auch hier beginnt die Berichterstattung um 17.40 Uhr und wird später mit einer verlängerten «Tagesschau», «Tagesthemen extra», «Caren Miosga» und den «Tagesthemen» fortgesetzt. Am Montag danach folgt um 20.15 Uhr eine Sondersendung, ehe um 21.00 Uhr «Maischberger» übernimmt. In der ARD Mediathek werden die Inhalte außerdem in eigenen Themenschwerpunkten gesammelt: ab 31. August für Sachsen-Anhalt sowie ab 14. September für Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Zusätzlich kündigt die ARD Faktenchecks zu den Gesprächssendungen mit den Spitzenkandidaten in den Landesprogrammen von MDR und NDR an. Dabei soll überprüft werden, welche Aussagen stimmen, wo zusätzlicher Kontext nötig ist und welche Behauptungen falsch sind.
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