Christian Ehring zeigt sich dabei von seiner musikalischen Seite, ehe Martin Frank sein fünftes Soloprogramm präsentiert.
Auch am Sonntag, 20. September, setzt 3sat sein 3satFestival 2026 zur besten Sendezeit fort. Nach dem umfangreichen Auftakt am Samstag stehen am zweiten Fernsehabend zwei weitere Erstausstrahlungen aus dem Festivalzelt auf dem Mainzer Lerchenberg auf dem Programm. Den Anfang macht um 20.20 Uhr Christian Ehring mit
«Nebensaison. Das Musikprogramm».
Ehring ist dem Fernsehpublikum vor allem als politischer Kabarettist bekannt. Seit Jahren gehört er zum Ensemble der ARD-Satiresendung «extra 3» und ist regelmäßig in der ZDF-Kabarettsendung «Die Anstalt» zu sehen. Beim 3satFestival rückt er nun allerdings die Musik deutlich stärker in den Mittelpunkt. Mit «Nebensaison» erfüllt sich Ehring nach eigener Aussage den lang gehegten Wunsch, selbst dort zu sein, „wo die Musik spielt“.
Ganz verabschiedet sich der Kabarettist von seinen gesellschaftlichen und politischen Beobachtungen allerdings nicht. Statt ausschließlich mit Pointen und scharfen Worten arbeitet Ehring in «Nebensaison» verstärkt mit Musik. Sarkasmus trifft dabei auf melancholische Momente, während der Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen erhalten bleibt. 3sat beschreibt das Programm entsprechend als Mischung aus Comedy und Kunst. Die Ausstrahlung beginnt um 20.20 Uhr.
Direkt im Anschluss übernimmt um 21.05 Uhr Martin Frank die Bühne. Der bayerische Kabarettist präsentiert mit
«Grüße aus Allegro Süd» sein inzwischen fünftes Soloprogramm. Darin verbindet Frank erneut Humor und Musik mit seiner bayerischen Herkunft. Das titelgebende „Allegro Süd“ ist dabei weniger ein konkreter Ort als vielmehr eine Vorstellung von süddeutscher Gelassenheit. Frank entwirft einen Rückzugsort, an dem Bodenständigkeit und Ruhe noch etwas zählen sollen. Selbst der Kabarettist weiß allerdings nicht genau, wo dieses Allegro Süd eigentlich liegen könnte. Das hindert ihn nicht daran, sich dorthin gedanklich zurückzuziehen und sich auf der Bühne über die Dinge auszulassen, die ihn beschäftigen.
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