«Hundert Jahre Einsamkeit» steuert auf das große Finale zu
Netflix hat den Trailer zum Abschluss seiner aufwendigen Gabriel-García-Márquez-Adaption veröffentlicht. Am 26. August endet die Geschichte der Familie Buendía und der sagenumwobenen Stadt Macondo.
Für die Familie Buendía rückt das Ende immer näher: Netflix hat den offiziellen Trailer zum großen Finale von «Hundert Jahre Einsamkeit» («One Hundred Years of Solitude») veröffentlicht. Die abschließende Episode des zweiten Teils erscheint am Mittwoch, 26. August. Nach den ersten sieben Folgen von Part 2 soll das Finale die Geschichte der Familie und den unausweichlichen Untergang Macondos abschließen.
Netflix hat für den Abschluss noch einmal größeren Aufwand betrieben. Die letzte Episode wurde laut Streamingdienst in Umfang und Inszenierung wie ein Spielfilm konzipiert. Laura Mora übernahm die Regie und soll darin schließlich den Fluch der Buendías sowie die Zerstörung jener Stadt auflösen, die einst als Utopie von José Arcadio Buendía entstanden war.
Im Mittelpunkt der letzten Phase der Familiengeschichte stehen unter anderem Margarita Rosa de Francisco als ältere Fernanda del Carpio, Emmanuel Restrepo als José Arcadio, Estefanía Piñeres als Amaranta Úrsula und Sebastián Osorio als Aureliano Babilonia. Mit der Geburt des letzten Nachkommen nähert sich die Geschichte jener Prophezeiung, die über Generationen hinweg über der Familie gelegen hat.
Der zweite Teil erzählt zuvor von den tiefgreifenden Veränderungen in Macondo. Nach dem Waffenstillstand kehrt keineswegs dauerhaft Frieden ein. Fernanda del Carpio gelangt in die Stadt und heiratet Aureliano Segundo. Dessen Zwillingsbruder José Arcadio Segundo wiederum erlebt, wie mit der Eisenbahn die Verbindung zur Außenwelt entsteht. Doch mit ihr kommt auch die Bananengesellschaft nach Macondo – und setzt Entwicklungen in Gang, die letztlich zum Niedergang des Ortes beitragen.
Neben Laura Mora, die die Episoden eins, zwei, fünf, sechs sowie das Finale inszenierte, führte Carlos Moreno bei den Folgen drei, vier und sieben Regie. Die Drehbücher stammen von José Rivera, Natalia Santa, Camila Brugés und María Camila Arias. Produziert wurde die Adaption von Dynamo. Gedreht wurde vollständig in Kolumbien, unter anderem in den Regionen Magdalena, Boyacá, Cundinamarca und Tolima. Die Familie von Gabriel García Márquez war eng in die Entstehung der Produktion eingebunden.
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