Das Erste zeigt «Kein Wort» im Nachtprogramm

Maren Eggert spielt eine Stardirigentin, die zwischen Karriere und der Sorge um ihren verletzten Sohn steht.

Das Erste zeigt in der Nacht zum Montag, den 21. September, um Mitternacht den Spielfilm «Kein Wort». Die deutsch-französisch-slowenische Produktion aus dem Jahr 2023 läuft im Rahmen des „KinoFestival im Ersten“ und ist mit Audiodeskription ausgestattet. Bereits ab dem 19. September steht der Film zudem in der ARD Mediathek zur Verfügung.

Im Mittelpunkt steht die Stardirigentin Nina Palcek, gespielt von Maren Eggert. Beruflich steht sie unmittelbar vor einem wichtigen Schritt: Mit den Philharmonikern probt sie Mahlers Fünfte Symphonie. Dann wird ihr Sohn Lars bei einem Unfall in der Schule verletzt. Nina muss entscheiden, wie viel Raum sie ihrer Karriere und wie viel ihrem Kind gibt. Als Kompromiss unterbricht sie die Proben für fünf Tage und fährt gemeinsam mit Lars auf eine Insel in Westfrankreich, auf der die Familie sonst den Sommer verbringt. Im Winter wirkt der Ort jedoch vollkommen anders. Wind, Dunkelheit und Kälte bestimmen den Aufenthalt, während Mutter und Sohn in dem kleinen Haus am Strand immer stärker aufeinander zurückgeworfen werden.

Nina kann sich nicht vollständig von ihrer Arbeit lösen. Anrufe vom Festland verstärken ihre Sorge, den mühsam erarbeiteten Karriereschritt zu gefährden. Gleichzeitig zieht sich Lars immer weiter zurück. Nina beginnt sich zu fragen, ob hinter seinem Verhalten mehr steckt als der Unfall. Schließlich entsteht der Verdacht, dass er in der Schule Zeuge eines schweren Verbrechens geworden sein oder sogar selbst darin verwickelt gewesen sein könnte. Ein Wintersturm verschärft die Situation und kappt schließlich die Verbindung zum Festland. Nach einer gefährlichen Konfrontation ist das Vertrauen zwischen Mutter und Sohn weitgehend zerstört. Erst ein gemeinsames Arbeiten an einem beschädigten Segelboot eröffnet den beiden wieder die Möglichkeit, aufeinander zuzugehen.

Neben Maren Eggert spielt Jona Levin Nicolai die Rolle des Lars. Zum weiteren Ensemble gehören Gina Haller, Yura Yang, Marko Mandic, Ryuzo Fukuhara, Mehdi Nebbou, Maryam Zaree und Juliane Siebecke. Regie führte Hanna Slak, die auch das Drehbuch schrieb. Claire Mathon war für die Kamera verantwortlich, die Musik stammt von Amelie Legrand.
15.08.2026 10:20 Uhr Kurz-URL: qmde.de/174548
Fabian Riedner

super
schade


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Kein Wort

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