Der ehemalige «Tagesschau»-Sprecher bestätigt seinen Abschied und kündigt für 2027 eine neue berufliche Aufgabe an.
Constantin Schreiber wird Axel Springer zum Jahresende verlassen. In einem während seines Urlaubs veröffentlichten Video erklärte der Journalist, er habe die Entscheidung bereits vor einigen Monaten getroffen und werde 2027 eine neue berufliche Aufgabe übernehmen. Details dazu wolle er zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.
Schreiber blickte dabei positiv auf seine Zeit bei Axel Springer zurück. Besonders prägend sei für ihn die Berichterstattung aus Israel gewesen, als der Krieg zwischen Israel und dem Iran ausbrach. Er habe ein „spannendes“ und „dynamisches“ Unternehmen kennengelernt und glaube grundsätzlich daran, dass berufliche Veränderungen dabei helfen, flexibel zu bleiben und sich weiterzuentwickeln. Zuvor war Schreiber unter anderem für das Auswärtige Amt, n-tv, RTL und die ARD tätig.
Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet unterdessen, dass die Zusammenarbeit hinter den Kulissen zuletzt nicht völlig reibungslos verlaufen sei. Dem Bericht zufolge soll es intern Kritik gegeben haben, nachdem Schreiber während des Krieges in Israel mit seinem Podcast durch Deutschland tourte und später seinen Dienstsitz in Tel Aviv aufgab. Auch seine anschließende Konzentration auf Podcast-Formate soll laut der Zeitung nicht überall im Verlag auf Zustimmung gestoßen sein. Axel Springer bestätigte gegenüber der Zeitung lediglich das Ende der Zusammenarbeit zum 31. Dezember und erklärte, Schreiber werde sich künftig „eigenen Projekten widmen“. Erst im vergangenen Jahr hatte Axel Springer den früheren «Tagesschau»-Sprecher als Teil seines „Global Reporter Network“ vorgestellt.
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