Das Geschäft entwickelt sich für das US-Unternehmen nicht gut. Das nationale Geschäft mit Pay-TV und Streaming schrumpft.
In New York City hat das Unternehmen AMC Global Media die Zahlen für das zweite Quartal 2026 vorgestellt. Der Umsatz schrumpfte in den Monaten April, Mai und Juni von 600,024 auf 547,495 Millionen US-Dollar. Der Gewinn vor Steuern schrumpfte von 52,706 auf -19,765 Millionen US-Dollar. Das Nettoeinkommen schrumpfte von 50,289 auf -21,943 Millionen US-Dollar. Die Nettoschulden beliefen sich zum 30. Juni 2026 auf 1,285 Milliarden US-Dollar.
Inzwischen hat das Unternehmen sein «The Walking Dead»-Franchise an Netflix veräußert, was jährlich 100 Millionen US-Dollar einspielen soll. Mit den bisherigen Abonnenten-Diensten verbuchte AMC im zweiten Quartal in den Vereinigten Staaten von Amerika 305,902 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang von viereinhalb Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis von 320,359 Millionen entspricht. Der Umsatz mit Werbung sank von 122,606 auf 108,829 Millionen US-Dollar und die Umsätze mit Inhalten gingen von 83,888 auf 55,659 Millionen US-Dollar zurück. Das gesamte internationale Geschäft sorgte für einen Umsatz von 78,600 Millionen US-Dollar, im vergangenen Jahr wurden 75,535 Millionen US-Dollar erwirtschaftet.
Der Vorstandsvorsitzende erklärte: „Wir freuen uns, heute den Ausbau unserer Beziehung zu einem wichtigen, langjährigen Partner, Netflix, bekannt zu geben. Wir haben eine weltweite, exklusive Lizenzvereinbarung über die Streaming-Rechte am gesamten «The Walking Dead»-Universum geschlossen, die uns in den kommenden Jahren eine bedeutende Cashflow-Quelle sichern wird. Zudem haben wir die Vertriebsvereinbarungen mit unseren wichtigen Partnern Comcast und YouTube verlängert. Aufgrund der Nutzung des Werts unseres geistigen Eigentums, der Bedeutung unseres Studios und der Stärke unserer Partnerbeziehungen, insbesondere im Bereich des Vertriebs, erhöhen wir unsere Prognose für das Gesamtjahr.“
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