Primetime-Check: Donnerstag, 30. Juli 2026

ProSieben fiel mit Promi-Kids durch und war noch schwächer als Sat.1-Konserven - beide Sender wurden zudem von der kleinen Schwester Kabel Eins überholt.

Doch von vorn: Eine mehr als vitale Zuschauerzahl fuhr das Erste trotz Wiederholung ein, das mit «Nord bei Nordwest» wirklich pralle 27,2 Prozent bei insgesamt 4,82 Millionen generieren konnte - damit lag man meilenweit vor dem ZDF. Bei den 14-49-Jährigen konnte die ARD-Reihe auch gut performen, hier waren 10,7 Prozent bei einer dazugehörigen Reichweite von 0,26 Millionen drin.

Komödien-Stoff lieferten gestern die Mainzer. Dort konnte eine bereits ausgestrahlte Produktion unter dem Titel «Jagdsaison» nur einstellige 9,2 Prozent (1,64 Millionen Einschaltende) angeln. Bei den Jüngeren waren durchwachsene Zahlen zu holen: 6,4 Prozent (0,16 Millionen) sprangen heraus. Für die beste Zielgruppen-Leistung des Abends sorgte RTL: Die Kölner zeigten Action: Eine Wiederholung von «Fast & Furious 7» brachte es auf erfreuliche 13,9 Prozent (0,33 Millionen) in der Zielgruppe. Insgesamt gelangte der Film auf 0,90 Millionen zu so eben hinnehmbaren 5,5 Prozent.

Kabel konnte dieses mal eine gute Platzierung herausholen, denn die zweite Woche «Achtung Abzocke - Urlaubsbetrügern auf der Spur» lief richtig gut und trotz Hitze sogar gesteigert. Der Giesel-Dauerbrenner zeitigte für Kabel klasse 8,5 Prozent bei 0,21 Millionen 14-49-Jährigen. Insgesamt zeigte der Tacho annehmbare 3,5 Prozent (0,60 Millionen). Damit lag der kleine Schwestersender noch vor der Mutter Sat.1: Der Bällchensender programmierte «Das 1% Quiz» im Re-Run und war damit recht blass unterwegs. 5,8 Prozent (0,14 Millionen) ließen wenig Freude zu. Insgesamt wiesen 0,88 Millionen zu 5,1 Prozent ein noch in Ordnung gehendes Ergebnis auf.

Richtig Probleme hatte ProSieben mit dem neuen Dokusoap-Format «Born Famous - Fluch oder Segen?». Dieser stand ernüchternd da, weil auch die dritte Folge lediglich zähe 5,0 Zielgruppen-Prozent durch 0,12 Millionen aufbrachte. Am Gesamtmarkt mobilisierten die Promi-Kids lediglich 0,30 Millionen zu ganz schmalen 1,7 Prozent. Punkten konnte jedoch auch VOX nicht: «Suicide Squad» brachte dürftige 4,9 Prozent in der Zielgruppe auf, weil ebenfalls nur 0,12 Millionen aus dieser von der Partie waren. Insgesamt kam man auf merklich limitierte 2,8 Prozent wegen 0,47 Millionen. Ein Re-Run der alten RTLZWEI-Help-Sendung «Zuhause im Glück - Unser Einzug in ein neues Leben» war am Ende zu suchen. Zwar kamen relational noch vertretbare 4,1 Zielgruppen-Prozent zusammen, die sich jedoch bezeichnender Weise bereits aus arg beschränkten 0,10 Millionen speisten. Insgesamt ergab sich ob 2,9 Prozent und 0,50 Millionen ein recht überschaubares Bild.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
31.07.2026 10:07 Uhr Kurz-URL: qmde.de/174106
Mario Thunert

super
schade


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Nord bei Nordwest Jagdsaison Suicide Squad Fast & Furious 7 Born Famous - Fluch oder Segen? Das 1% Quiz

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