Microsoft verdient mit OpenAI Milliarden

Dem Unternehmen aus Redmond gelang im zweiten Quartal 2026 ein Umsatz von 90,007 Milliarden US-Dollar. Ein beachtlicher Teil davon stammt inzwischen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz.

Für Satya Nadella, den Chef von Microsoft, lief der Mittwoch erfreulich ab, denn er konnte stolze Bilanzzahlen präsentieren. So erwirtschaftete das Unternehmen aus Redmond im US-Bundesstaat Washington in den Monaten April, Mai und Juni 2026 einen Umsatz von 90,007 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum waren es 76,441 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn vor Steuern kletterte von 32,616 auf 44,047 Milliarden US-Dollar. Das Nettoeinkommen wuchs von 27,233 auf 35,776 Milliarden US-Dollar.

Bei der OpenAI-Beteiligung kann Microsoft erstmals positive Zahlen vorweisen. Der Quartalsgewinn stieg durch den Einsatz künstlicher Intelligenz um 480 Millionen US-Dollar; im Vorjahr wurden noch 1,575 Milliarden US-Dollar Verlust erwirtschaftet. In der Zwölf-Monats-Analyse drehte sich der Verlust von 3,620 Milliarden US-Dollar in einen Gewinn von 8,600 Milliarden US-Dollar um. Im Gesamtjahr stieg das Nettoeinkommen des Konzerns von 101,832 auf 133,749 Milliarden US-Dollar.

Im zweiten Quartal 2026 verbesserte sich der Umsatz der Sparte „Productivity and Business Processes“ von 33,112 auf 37,847 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 14 Prozent. Der Geschäftsbereich verbuchte ein operatives Einkommen von 21,9 Milliarden US-Dollar; zuvor waren es 18,993 Milliarden. Die Cloud-Umsätze stiegen von 29,878 auf 39,306 Milliarden US-Dollar und der Gewinn kletterte im selben Zeitraum von 12,140 auf 15,955 Milliarden US-Dollar. Die PC-Sparte schrumpfte hingegen von 13,451 auf 12,854 Milliarden US-Dollar und der Gewinn fiel von 3,190 auf 2,748 Milliarden US-Dollar. Während fast alle Sparten um mindestens zehn Prozent wuchsen, ging der Verkauf von Windows um sieben Prozent zurück. Aufgrund der hohen Speichernachfrage für künstliche Intelligenz entwickelte sich auch das Xbox-Geschäft rückläufig: Der Umsatz sank um zehn Prozent.

„Wir verschieben die Grenzen auf der Kosten-Nutzen-Kurve und stellen sicher, dass jeder Kunde seine Investitionen in Erträge umwandeln kann“, sagte Satya Nadella, der Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer von Microsoft. „In diesem Jahr hat der Umsatz von Azure erstmals die Marke von 100 Milliarden US-Dollar überschritten, und Microsoft 365 Copilot hat mehr als 30 Millionen kostenpflichtige Lizenzen erreicht – ein Zeichen für das Vertrauen, das Kunden in uns setzen, um ihre KI-Transformation voranzutreiben.“
29.07.2026 22:30 Uhr Kurz-URL: qmde.de/174044
Fabian Riedner

super
schade


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Microsoft

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