Nach zehn Jahren endet eine der erfolgreichsten deutschen Serienproduktionen mit acht neuen Folgen in der ARD Mediathek und im Ersten.
Die Erfolgsgeschichte von
«Babylon Berlin» geht zu Ende. Zehn Jahre nach dem Start der aufwendig produzierten Krimiserie bringt die ARD im September die fünfte und zugleich letzte Staffel an den Start. Sämtliche acht Episoden stehen ab dem 10. September in der ARD Mediathek bereit. Im Ersten werden die Folgen an zwei Abenden ausgestrahlt: Am Samstag, 19. September, laufen ab 20.15 Uhr die ersten vier Episoden, am Freitag, 25. September, folgen ab 22.20 Uhr die verbleibenden vier.
Die finale Staffel spielt im Februar 1933 und führt die Geschichte unmittelbar nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler fort. Während Berlin zwischen Hoffnung, Angst und politischem Umbruch schwankt, ermitteln Gereon Rath und Charlotte Ritter in einer Mordserie an ehemaligen Frontsoldaten. Gleichzeitig taucht eine verschwundene Akte auf, die Hitlers Vergangenheit als Soldat im Ersten Weltkrieg in einem neuen Licht erscheinen lassen könnte. Die Jagd nach dem Dokument entwickelt sich zum lebensgefährlichen Wettlauf, als Gereon Rath plötzlich spurlos verschwindet.
Volker Bruch und Liv Lisa Fries kehren in ihren Hauptrollen zurück. Zum Ensemble gehören außerdem Benno Fürmann, Lars Eidinger, Hannah Herzsprung, Christian Friedel, Udo Samel, Karl Markovics, Jördis Triebel und Martin Wuttke. Neu dabei sind unter anderem Clemens Schick, Ulrich Noethen und Devid Striesow. Wie bereits bei den vorherigen Staffeln stammen Drehbücher und Regie von Achim von Borries, Henk Handloegten und Tom Tykwer. Die Handlung basiert auf Motiven des Volker-Kutscher-Romans „Märzgefallene“.
Zum Abschied erweitert die ARD das Serienuniversum außerdem um zahlreiche Begleitangebote. Neben einem Making-of erscheinen die Dokumentation «Babylon Berlin. Die Doku», die Hörspielserie «Haus Vaterland» sowie das Adventure-Spiel «Eine Nacht im Moka Efti – Eine Babylon Berlin-Story».
Die Erwartungen an das Serienfinale dürften hoch sein, auch wenn «Babylon Berlin» im klassischen Fernsehen zuletzt nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen konnte. Zum Start im Herbst 2018 erreichte die erste Staffel im Ersten mit den ersten drei Folgen starke 7,83 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 24,5 Prozent. Im Verlauf der Ausstrahlung pendelten sich die Werte meist zwischen 3,6 und 5,3 Millionen Zuschauern ein. Die dritte Staffel kam 2020 überwiegend auf drei bis vier Millionen Zuschauer, ehe Staffel vier im Jahr 2023 weiter an Reichweite verlor. Die Auftaktfolge der vierten Staffel erreichte noch 3,78 Millionen Zuschauer, das Staffelfinale fiel schließlich auf 1,84 Millionen zurück. Entsprechend setzt die ARD diesmal noch stärker auf ihre Mediathek, in der alle acht Episoden bereits neun Tage vor der linearen Premiere abrufbar sein werden.
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