Die Erstausstrahlung begleitet die aus der Schweiz stammende New Yorker Szenegröße auf einer Reise zu ihren Wurzeln und zeichnet ihren außergewöhnlichen Lebensweg nach.
3sat zeigt am Samstag, 29. August, um 22.30 Uhr die Dokumentation
«Die New Yorker Nachtclub-Ikone aus Bern». Der Film von Sibilla Semadeni erzählt die Geschichte von Susanne Bartsch, die von der Schweiz aus zur prägenden Figur der New Yorker Club- und Queer-Szene wurde.
Bereits mit 16 Jahren verlässt Bartsch ihre Heimat und zieht zunächst nach London. Dort taucht sie in die alternative Clubkultur ein und entdeckt Mode, Stil und Selbstinszenierung als Ausdruck ihrer Persönlichkeit. Später führt sie ihr Weg nach New York, wo sie am Valentinstag 1981 ankommt und dauerhaft bleibt. Von dort aus entwickelt sie sich zu einer der bekanntesten Veranstalterinnen der internationalen Clubszene.
Besondere Aufmerksamkeit widmet die Dokumentation ihrem Engagement während der Aids-Krise. Mit dem legendären «Love Ball» schuf Bartsch eine Benefizveranstaltung zugunsten der Queer-Community und setzte ein Zeichen der Solidarität. Über Jahrzehnte organisierte sie spektakuläre Partys und schuf Räume für Vielfalt, Kreativität und Selbstbestimmung. Später wurde sie zudem Mutter und vereinte damit zwei sehr unterschiedliche Lebenswelten.
Der Film begleitet Susanne Bartsch schließlich bei ihrer Rückkehr in die Schweiz. Anlass ist eine große Ausstellung in Zürich im Jahr 2025. Gemeinsam mit ihrer Schwester besucht sie ihre alte Heimat in der Nähe von Bern und blickt auf ihre Kindheit zurück. So verbindet die Dokumentation den schillernden Alltag einer internationalen Stil-Ikone mit einer sehr persönlichen Spurensuche nach den eigenen Wurzeln.
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