PBS und BBC erzählen die Geschichte des Lebens

«Evolution» startet Mitte Oktober und verbindet neueste Forschung mit spektakulären Bildern.

Die Wissenschaftsreihe «NOVA» bekommt im Herbst eine neue Großproduktion. Gemeinsam mit BBC Studios und GBH hat PBS die fünfteilige Dokumentation «Evolution» angekündigt, die ab dem 14. Oktober jeweils mittwochs um 21.00 Uhr im US-amerikanischen PBS-Programm ausgestrahlt wird. Parallel stehen die Episoden auch über die PBS-App, den YouTube-Kanal von «NOVA» sowie weitere Streamingangebote zur Verfügung.

Die Serie zeichnet die Entwicklung des Lebens über Milliarden Jahre nach – von den ersten einzelligen Organismen bis zur heutigen Artenvielfalt. Mithilfe aktueller Genanalysen, Fossilienforschung, aufwendiger Animationen und Naturaufnahmen zeigen die Filmemacher, wie kleinste genetische Veränderungen im Laufe unzähliger Generationen die Tierwelt und letztlich auch den Menschen hervorgebracht haben.

Jede der fünf einstündigen Folgen widmet sich einem zentralen Aspekt der Evolution. Zum Auftakt („Brain Power“) steht die Entwicklung des Gehirns im Mittelpunkt. Anhand der Evolution der Delfine wird gezeigt, wie aus einfachen lichtempfindlichen Zellen über Milliarden Jahre eines der komplexesten Organe der Natur entstand. Die zweite Episode („Need to Feed“) untersucht, wie die Nahrungsaufnahme die Evolution prägte und weshalb sich unter anderem Kieferknochen im Laufe der Zeit zu Bestandteilen des menschlichen Gehörs entwickelten.

In „Body Builders“ wird die Entstehung unterschiedlichster Körperformen beleuchtet – von den ersten mehrzelligen Lebewesen bis hin zu Elefanten und Kolibris. „The Mating Game“ beschäftigt sich mit der evolutionären Bedeutung der sexuellen Fortpflanzung und erklärt, weshalb Eier und Federn entscheidende Entwicklungsschritte für das Leben an Land waren. Den Abschluss bildet „On the Run“, das die Entwicklung der Fortbewegung nachzeichnet – vom ersten Muskel bis hin zum Pferd als Symbol für Geschwindigkeit und Ausdauer.

„Evolution mag wie ein abstraktes Konzept wirken, aber die Geschichten, die im Mittelpunkt dieser Serie stehen, machen sie auf eine sehr greifbare Weise real“, sagte Chris Schmidt, Co-Executive Producer von NOVA. „Ob es nun darum geht, nachzuverfolgen, wie die ersten lichtempfindlichen Zellen schließlich zum Gehirn eines Delfins führten, das für komplexes Denken ausgelegt ist, oder wie aus uralten Kieferknochen die Knochen in unseren Ohren wurden – das sind Entdeckungen, die die Sichtweise auf den eigenen Körper und jedes Lebewesen um uns herum grundlegend verändern.“

«Evolution» entstand als Koproduktion der BBC Studios Science Unit mit «NOVA» und GBH für PBS und BBC. Produziert wurde die Reihe von Milla Harrison-Hansley, während Alice Jones als BBC-Serienproduzentin fungierte. Die Dokumentation soll sowohl auf PBS als auch bei der BBC ausgestrahlt werden.
09.07.2026 00:32 Uhr Kurz-URL: qmde.de/173395
Fabian Riedner

super
schade


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Evolution NOVA

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