Gleich zwei Achtelfinal-Partien wurden am Dienstag im Ersten übertragen. Die Einschaltquoten waren gut, aber nicht herausragend.
Fast zehn Millionen Menschen verfolgten am Montag die durchaus spannende Partie zwischen Portugal und Spanien (0:1). Die Achtelfinalspiele am Dienstag konnten dieses Niveau jedoch nicht halten. Bereits um 17.00 Uhr meldeten sich Lea Wagner und Thomas Hitzlsperger, um das Spiel zwischen Belgien und den Vereinigten Staaten (4:1) zu analysieren. Hintergrund: Torjäger Folarin Balogun hatte gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gesehen. Nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Präsident Gianni Infantino wurde die Sperre für das nächste Spiel jedoch aufgehoben. Dennoch schieden die USA im Achtelfinale gegen Belgien aus dem Turnier aus. 2,10 Millionen Menschen sahen das Rahmenprogramm, der Marktanteil lag bei 18,1 Prozent. Bei den jungen Menschen wurden 0,38 Millionen erreicht, der Marktanteil lag bei 20,9 Prozent. Der zweite Part von USA gegen Belgien erreichte 0,76 Millionen Zuschauer zwischen 03.08 und 03.58 Uhr, der Marktanteil lag bei 33,0 Prozent. 0,15 Millionen 14- bis 49-Jährige blieben wach, das hatte 30,5 Prozent zur Folge.
Ab 18.00 Uhr spielte Argentinien gegen Ägypten (3:2), wobei die Südamerikaner die Partie klar dominierten. Das Spiel wurde von Christina Graf und Almuth Schult aus Atlanta kommentiert. Die Live-Übertragung generierte 6,39 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren, der Marktanteil wurde auf 35,2 Prozent beziffert. Bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Zuschauern waren 1,47 Millionen dabei, sodass 44,7 Prozent Marktanteil erreicht wurden. Weil die Sportübertragung nicht rechtzeitig endete, bekam Das Erste eine gesonderte
«Tagesschau» mit 7,53 Millionen Zuschauern. Der Marktanteil lag bei 34,1 Prozent. Bei den jungen Menschen wurden 1,85 Millionen gezählt, der Marktanteil lag bei guten 44,1 Prozent.
Der vierte Teil von
«WM 1994 – Elf Helden, ein Albtraum» brachte Das Erste 3,67 Millionen Zuschauer, der Film „Die Würde“ sicherte sich 18,0 Prozent Marktanteil. Die Dokumentation von Manfred Oldenburg holte 1,06 Millionen 14- bis 49-Jährige, sodass ein Marktanteil von 30,2 Prozent erzielt wurde. Es folgte die Rahmenberichterstattung von Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger aus dem kanadischen Vancouver, die von 3,66 Millionen Menschen gesehen wurde. Sie erreichte 25,3 Prozent Marktanteil. Bei den jungen Menschen wurden 1,00 Millionen erreicht, was zu 35,3 Prozent führte.
Tom Bartels kommentierte das Achtelfinale zwischen der Schweiz und Kolumbien (0:0 n. V., 4:3 i. E.), das erst um 01.15 Uhr im Elfmeterschießen entschieden wurde. Die Partie sicherte sich 5,74 Millionen Fernsehzuschauer, der Marktanteil lag bei 42,3 Prozent. Beim jungen Publikum wurden 1,52 Millionen generiert, sodass ein Marktanteil von 49,4 Prozent verbucht wurde. Zwischenzeitlich holten die
«Tagesthemen» mit Jörg Schönenborn 6,13 Millionen Zuschauer, die Kurzausgabe bescherte dem Ersten 13,2 Prozent Marktanteil. Bei den jungen Erwachsenen standen 1,70 Millionen auf dem Papier, es wurden 49,9 Prozent erreicht. Somit lief der zweite Teil von
«The Taylor Swift Years» erst um 01.20 Uhr und verbuchte 0,63 Millionen Zuschauer, was zu 17,2 Prozent führte. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen lief es mit 0,18 Millionen und 21,9 Prozent sehr gut.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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