Der Kabel Eins-Sonntag kam ab dem Nachmittag mit echten Klassikern in Fahrt und verlor ab der Primetime dann jegliches Tempo.
Kabel Eins ist bekanntermaßen der Classics-Sender und am gestrigen Sonntag zeigte sich abermals, wieso diese Bezeichnung ins Schwarze trifft. Bereits ab dem Vormittag zeigte der Sender absolute Film-Klassiker mit Bud Spencer und Ternece Hill - und die Zuschauer fühlten sich sofort abgeholt. Den Anfang machte
«Zwei Supertypen in Miama: Die Schöne mit dem kleinen Tick» um 11:55 Uhr. Den vergleichsweise jungen Film aus dem Jahr 1991 wollten bereits 0,17 Millionen Zuschauer sehen, womit Kabel Eins auf immerhin 1,8 Prozent am TV-Markt kam. Die Zielgruppe zeigte sich zunächst mit 2,0 Prozent Marktanteil und 0,03 Millionen Umworbenen wenig beeindruckt. Um 13:45 Uhr ging es weiter mit
«Wenn man vom Teufel spricht ...» - der Streifen aus dem jahr 1990 kam auf schon bessere 0,39 Millionen Zuschauer insgesamt, 0,07 Millionen konnten der Zielgruppe zugesprochen werfen. Das brachte dem Classics-Sender 3,7 und 4,5 Prozent an den Märkten.
Ab 16:05 Uhr ging es mit dem dritten Film weiter in die richtige Richtung.
«Zwie außer Rand und Band» aus dem Jahr 1977 spielte 0,49 Millionen Zuschauer zum Sender, das waren schöne 4,2 Prozent. Hiervon konnten 0,08 Millionen Zuschauer den Werberelevanten zugesprochen werden, womit sich Kabel Eins 4,8 Prozent am entsprechenden Markt einholte. Die Krone des Vorabendprogramms ging dann, zumindest in Sachen Zielgruppe, an
«Buddy haut den Lukas» ab 18:25 Uhr. Der Klassiker aus dem Jahr 1980 hielt vor der Primetime sehenswerte 0,47 Millionen Zuschauer, 0,11 Millionen wurden der Zielgruppe zugeteilt. Damit waren insgesamt 2,9 Prozent am TV-Markt drin, 4,8 Prozent konnten am Markt der Zielgruppe notiert werden.
Mit der Primetime hatte Kabel Eins dann genug von Spencer & Hill - es gab, wie gewohnt seit einigen Wochen, alte Folgen von
«Trucker Babes - 400 PS in Frauenhand». Das ging zunächst eher in die Hose - wobei die Konkurrenz der «FIFA Fußball Weltmeisterschaft» im Ersten nicht vergessen werden darf. Es verweilten jedenfalls lediglich 0,45 Millionen Zuschauer beim Classics-Sender, damit sank die Quote auf 2,2 Prozent. Am Zielgruppen-Markt steigerte sich das Interesse hingegen auf 3,1 Prozent, das konnte mit 0,13 Millionen Umworbenen erreicht werden.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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