Das dritte Spiel ist für die deutsche Mannschaft sportlich bedeutungslos, dennoch waren die Reichweiten erneut gigantisch.
Aus deutscher Sicht läuft die FIFA WM 2026 sehr gut: Das 7:1 gegen Curaçao verfolgten 23,43 Millionen Zuschauer, die 2:1-Aufholjagd gegen den amtierenden Afrikameister Elfenbeinküste zog 18,26 Millionen Fernsehzuschauer an, obwohl zahlreiche Empfangswege wie Streaming und Public Viewing nicht in die Statistik einflossen. Das Match gegen Ecuador, das die Deutschen in New York City mit 1:2 verloren, erreichte 18,47 Millionen Zuschauer. Den Kommentar von Philipp Sohmer hörten 71,9 Prozent der Zuschauer. Bei den jungen Menschen kam die Übertragung auf 6,25 Millionen, was zu 76,3 Prozent führte. Das Ergebnis ist deshalb spannend, weil Deutschland ohnehin schon als Gruppensieger feststand.
Die Vor-, Zwischen- und Nachberichte mit Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger verfolgten ab 20.30 Uhr 6,88 Millionen Fernsehzuschauer, was zu 38,3 Prozent Marktanteil führte. Bei den jungen Menschen wurden 2,11 Millionen ermittelt, das brachte 53,1 Prozent. Ein interessantes Detail: Das Best-Of von Schottland und Brasilien erreichte um 20.51 Uhr lediglich 3,63 Millionen Zuschauer, was zu 19,7 Prozent führte. Unter den jungen Menschen waren 0,93 Millionen Zuseher, was zu 30,1 Prozent führte. Damit untermauert die Sendung die These einmal mehr, dass Fußball-Zuschauer im Grunde nur zur Partie einschalten.
Die Zusammenfassung der Partie zwischen Curaçao und Elfenbeinküste (0:2) sahen ab 00.30 Uhr noch 4,17 Millionen Zuschauer, das bedeutete einen Marktanteil von 46,4 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen wurden 1,25 Millionen gemeldet, das brachte 52,1 Prozent. Übrigens: Mögliche Gegner für das Deutschlandspiel am Montag sind Schottland (Gruppe C), Paraguay (Gruppe D) und Schweden (Gruppe F).
Die
«Tagesthemen» mit Jessy Wellmer erreichten 17,71 Millionen Zuschauer, der Marktanteil lag bei 69,2 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 6,18 Millionen ermittelt, sodass 75,3 Prozent erreicht wurden. Um die Berichte zum Match zwischen Tunesien und den Niederlanden (1:3) kümmerten sich Malte Völz und Robin Gosens. 2,45 Millionen Zuschauer schalteten ein. Der Marktanteil lag bei 36,8 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen waren 0,85 Millionen dabei, das brachte 46,8 Prozent. Die Partie, die von Tom Bartels und Almuth Schult aus Kansas City kommentiert wurde, sahen 1,58 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil wurde auf 33,3 Prozent beziffert. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren 0,54 Millionen dabei, der Marktanteil bewegte sich bei 44,5 Prozent. Das zeitgleich ausgetragene Spiel Japan – Schweden endete 1:1.
Ab 03.40 Uhr meldeten sich zwar noch Christian Graf und Thomas Hitzlsperger, doch diese Reichweiten zählen bereits zum Freitag. Weil Magenta TV Türkei gegen USA (3:2) übertrug, sendete Das Erste Paraguay gegen Australien (0:0)
Zwischen 20.15 und 20.30 Uhr sendete Das Erste einen
«Brennpunkt» zum Erdbeben in Venezuela. 3,47 Millionen Menschen sahen die Sendung mit Ute Brucker, die vom Südwestrundfunk (SWR) produziert wurde. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren 0,69 Millionen Menschen dabei, der Marktanteil lag bei 25,9 Prozent. Beim Gesamtpublikum wurden 19,4 Prozent erreicht.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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