Ein wiederholter Krimi hielt die Flughöhe in angenehmen Gefilden.
Während die Fußball-WM 2026 der Männer in den USA, Kanada und Mexiko längst rollt, geht das deutsche Fernsehen offenbar lieber auf Nummer sicher – und kramt gerne mal im Archiv. Abermals zeigte sich das am gestrigen Spieltag: Während die Schweiz gegen Kanada drei Punkte erkämpfte, trat das Zweite zur besten Sendezeit lieber eine Reise in die Vergangenheit an und servierte eine Wiederholung von
«Solo für Weiss».
Genauer gesagt liefen die Ermittlungen, die ab 20.15 Uhr anderthalb Stunden Sendezeit füllten, bereits 2024. Nun sahen den Re-Run trotzdem noch einmal lobenswerte 4,14 Millionen Leute des Gesamtpublikums und beförderten einen sehr vitalen Marktanteil in Höhe 20,8 Prozent zur Anstalt - zugutegekommen sein dürfte der Programmierung auch, dass Schweiz-Kanada erst um 21.00 Uhr angepfiffen wurde. Eher behäbig die Lage gestern bei den Jüngeren, die zu 4,7 Prozent (0,17 Millionen) den Film wählten.
Im Nachgang informierte der Kanal noch 2,89 Millionen (gute 14,5 Prozent) mit dem
«Heute Journal». Junge waren es sogar etwas gestiegene 0,23 Millionen bei relational dennoch nur 5,3 Prozent. Im weiteren Verlauf lief
«auslandsjournal - die doku: Amerika unter Trump - Wendet sich die Stimmung?». Sie kam in direkter Fußballkonkurrenz immerhin auf zweistellige 10,3 Prozent durch 1,88 Millionen sowie 0,18 Millionen Jüngere (ausbaufähige 4,4 Prozent) - es hätte also schlechter laufen können.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel