Die Mord-Auflösung bei RTL konnte zur WM-Zeit keinen Aufschlag generieren - die anderen Privaten standen allerdings noch schlechter da.
Dieses Mal war es das
«WM»-Vorrunden-Match der Männer zwischen Argentinien und Österreich, das bereits um 19.00 Uhr unter anderem auch im Ersten angepfiffen wurde und bis in die Primetime hineinragte. Das Spiel sahen alleine dort durchschnittlich 7,27 Millionen Fußball-Fans zu starken 35,2 Prozent Anteil am Gesamtmarkt. Das bedeutete selbstredend den haushohen Primetime-Triumph. Beim jungen Publikum holte die Begegnung tolle 44,5 Prozent durch 1,78 Millionen, welche logischer Weise gleichfalls ganz vorne zu suchen waren.
Im ZDF gabs eine Krimi-Wiederholung zur Alternative: Es war eine alte Ausstrahlung
«Nord Nord Mord», die sich trotz allem sehr beachtliche 4,59 Millionen und 20,7 Prozent Gesamt-Zuschauende angelte. Allerdings bloß schlechte 2,6 Prozent Marktanteil (0,11 Millionen) waren damit am Markt der 14-49-Jährigen zu holen. Bei den Jungen reichte es derweil für RTL auf begrenztem Rest-Niveau noch zum Silber-Rang. Dort lief eine Sonderprogrammierung mit einer
«GZSZ»-Doppelfolge vor dennoch etwas verhaltenen 7,9 Prozent (0,34 Millionen) aus der Zielgruppe - das langte schon, um in dieser Altersgruppe erster Fußballverfolger zu sein. Wenngleich sich die Reichweite im Rahmen bewegte und der verringerte Anteil durch die längere Laufzeit ein Teil-Faktor sein könnte - ein Aufschlag sah anders aus. Insgesamt waren 1,43 Millionen mittelmäßigen 6,6 Prozent dabei. Ab 20.45 Uhr sank ein
«Undercover Boss»-Re-Run noch deutlicher auf 5,8 Prozent (0,23 Millionen) und 4,3 Prozent (0,86 Millionen).
ProSieben mit einer
«Transformers 3»-Aufwärmung stand überschaubar auf Augenhöhe da, weil bei der Ausstrahlung 4,5 Zielgruppen-Prozent durch 0,17 Millionen herauskamen. Am Gesamtmarkt mobilisierte der Blockbuster lediglich 0,42 Millionen zu schmalen 2,2 Prozent. Die rote Kugel zeigte Auswanderer:
«Goodbye Deutschland» brachte triste 3,6 Prozent in der Zielgruppe auf, weil 0,15 Millionen aus dieser von der Partie waren. Insgesamt kam man auf limitierte 2,4 Prozent durch 0,50 Millionen, die immerhin noch leicht vor Kabel und Sat.1 lagen.
Im Gegensatz zur Vorwoche konnte Kabel dieses mal mit einer Spencer-Hill-Schiene nicht mehr so viel herausholen, denn
«Buddy haut den Lukas» tat sich schwer. Der Retrostreifen zeitigte nur blasse 2,9 Prozent bei 0,13 Millionen 14-49-Jährigen. Insgesamt zeigte der Tacho dünne 2,0 Prozent (0,44 Millionen). RTLZWEI hatte mit wiederholten Folgen von
«Die Geissens» ganz wenig zu melden - üble 1,4 Zielgruppen-Prozent bei 0,07 Millionen lassen da keinen anderen Schluss zu. Insgesamt ergab sich ob 1,3 Prozent wegen 0,29 Millionen ebenfalls ein bedenkliches Bild.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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