ESPN und ABC verzeichneten mit der diesjährigen NHL-Finalserie die stärksten Zuschauerzahlen der vergangenen sieben Jahre.
Die diesjährigen Stanley-Cup-Finals haben den nordamerikanischen Eishockey-Boom eindrucksvoll unterstrichen. Wie ESPN mitteilte, erreichte die Finalserie zwischen den Carolina Hurricanes und den Vegas Golden Knights durchschnittlich 5,2 Millionen Zuschauer auf ABC. Damit war es die meistgesehene Stanley-Cup-Finalserie seit 2019 und zugleich ein deutlicher Anstieg gegenüber den vergangenen Jahren.
Besonders stark fiel das Interesse am entscheidenden sechsten Spiel aus. Die Begegnung, in der die Carolina Hurricanes ihren zweiten Stanley Cup und den ersten Titel seit fast zwei Jahrzehnten perfekt machten, erreichte durchschnittlich 5,9 Millionen Zuschauer. In der Spitze schalteten sogar 7,2 Millionen Menschen ein. Damit war es das meistgesehene sechste Finalspiel seit dem Stanley Cup Final 2019.
Auch die einzelnen Partien sorgten für Bestwerte. Das erste Spiel war das meistgesehene Auftaktmatch seit 2019, Spiel zwei erzielte die höchste Reichweite seit 2015. Die dritte Begegnung erreichte den besten Wert eines dritten Finalspiels seit 2002, während Spiel vier und fünf jeweils die höchsten Zuschauerzahlen seit 2017 beziehungsweise 2018 einfuhren.
Von den starken Finalwerten profitierte die gesamte NHL-Postseason. Über 43 Playoff-Spiele hinweg kamen die ESPN-Plattformen auf durchschnittlich 2,2 Millionen Zuschauer. Das entspricht einem Plus von 127 Prozent gegenüber 2025 und einem Zuwachs von 19 Prozent gegenüber 2024. Nach Angaben des Senders handelt es sich um die erfolgreichsten Stanley-Cup-Playoffs in der Geschichte der aktuellen ESPN-Rechteperiode sowie insgesamt um die stärksten Playoff-Werte des Unternehmens seit den frühen 2000er-Jahren.
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