Ein wirklicher Erfolg war die Krimi-Serie für Sat.1 nicht – sie hat den Sender nicht nach vorne gebracht und lag unter dem auch schon verhaltenen «NCIS».
Seit diesem Jahr zeigt der Unterföhringer Privatsender Sat.1 das US-Amerikanische Crime-Procedural
«Hunting Party». Darin wird die entlassene FBI-Profilerin Rebecca „Bex“ Henderson (Melissa Roxburgh) reaktiviert, um bei der Suche nach einem entflohenen Serienkiller zu helfen. Konnte die ursprüngliche NBC-Produktion dienstags ab 20.15 Uhr im Doppelpack genügend Publikum an sich binden?

Zumindest zum Auftakt am Dienstag, den 28. April 2026 war dies höchstens durchwachsen der Fall. Denn für jenen schalteten 0,23/0,24 Millionen werberelevante Krimi-Fans ein, die Anteile von 6,0/6,7 Prozent in der Zielgruppe für das Doppelpack mitbrachten. Insgesamt liefs mit maximal 0,97 Millionen zu mittleren 4,9 Prozent auch gerade so ok – die Millionen-Hürde zu übersteigen, wäre aber sicher wünschenswert gewesen.
Ein klarer Abstieg musste dann in Woche zwei am 5. Mai 2026 verkraftet werden: Die Zielgruppen-Reichweite hielt sich mit 0,14 Millionen nun in argen Grenzen. Der Marktanteil bretterte auf behäbige 3,9 Prozent. Die zweite Folge des Abends stieg nur unwesentlich auf 4,1 Prozent (0,15 Millionen). Am Gesamtmarkt sah es in Anbetracht 0,84 Millionen und 4,1 Prozent auch reduziert aus.

Während in der Folgewoche jenes maue Niveau reproduziert wurde, gab es dann erst am 19. Mai wieder eine leicht erholte Anteils-Dimension. Mit zweimal 5,6 Prozent konnte Sat.1 trotzdem nicht durchschlagend zufrieden sein – die Sehbeteiligung kam auf 0,22 Millionen. Insgesamt verblieb man ausbaufähig mit 3,9/4,3 Prozent sprich 0,84/0,90 Millionen.
Ausgerechnet die letzten zwei Folgen am 2. Juni schmirgelten nochmal auf ein neues Staffeltief. Lediglich Prozent-Relationen in Höhe 3,4 und 3,6 Prozent – das waren jetzt richtiggehend ungenügende Resultate. Widergespiegelt hat sich dieses Versagen entsprechend in den Reichweiten von schmalen 0,12 beziehungsweise 0,13 Millionen. Abgenommen hatte auch das Ergebnis bei den Über-50-Jährigen in Anbetracht 0,78 Millionen und 3,6 Prozent. Die letzte Folge (die zweite des Abends) verbesserte sich ganz leicht auf weiter zähe 4,1 Prozent und 0,83 Millionen.

Unterm Strich kommen in der Endabrechnung Durchschnittszahlen von mangelhaften 4,8 Prozent (0,18 Millionen) bei den Jüngeren sowie halbwegs verschmerzbaren, aber nicht euphorischen 4,2 Prozent (0,87 Millionen) bei den über 50-Jährigen auf. Während hier bei den Jüngeren linear eh nicht mehr viel herauszuholen scheint, wäre bei den Über-50-Jährigen zumindest das Andocken an die Millionen-Marke wünschenswert. Trotz mauer Quoten zeigt Sat.1 ab 21. Juli die zweite Staffel.
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