Bill Ritter beendet Karriere nach Alzheimer-Diagnose

Der langjährige Moderator von «Eyewitness News» zieht sich nach einer Diagnose im Frühstadium der Krankheit vom Nachrichtentisch zurück.

Der amerikanische Fernsehjournalist Bill Ritter hat das Ende seiner Tätigkeit als Nachrichtenmoderator bekanntgegeben. Der 76-Jährige verabschiedete sich am Freitag von den Zuschauern der Nachrichtensendung «Eyewitness News» des New Yorker Senders WABC. Grund ist eine Diagnose von Alzheimer im Frühstadium.

Ritter moderierte die 18-Uhr-Ausgabe von «Eyewitness News» seit dem Jahr 2001 und gehörte zu den bekanntesten Nachrichtengesichtern der Metropolregion New York. In einer emotionalen Ansprache erklärte er, dass mehrere Untersuchungen zur Diagnose geführt hätten. Wenn nicht sehr bald ein entscheidender medizinischer Durchbruch gelinge, sei dies seine letzte Nachrichtensendung als Anchor gewesen.

Ganz aus dem Berufsleben verabschieden will sich Ritter jedoch nicht. Er kündigte an, weiterhin für WABC tätig zu bleiben und jüngere Journalisten zu unterstützen. Zudem möchte er künftig verstärkt über Alzheimer und ähnliche Erkrankungen berichten. Dabei sollen insbesondere die Auswirkungen auf Betroffene und Familien sowie die hohen Kosten von Pflege und Behandlung im Mittelpunkt stehen.

Die Krankheit begleitet Ritter bereits seit vielen Jahren. Sein Vater starb 1998 an Alzheimer, seitdem engagiert sich der Journalist im Kampf gegen die Erkrankung. In seiner Abschiedsrede würdigte er außerdem zahlreiche Wegbegleiter, darunter seine langjährige Co-Moderatorin Liz Cho sowie Produzent Zahir Sachedina, mit dem er mehr als 25 Jahre zusammenarbeitete.
16.06.2026 00:10 Uhr Kurz-URL: qmde.de/172660
Fabian Riedner

super
schade


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Eyewitness News

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