Primetime-Check: Freitag, 12. Juni 2026

Tag 2 der «WM» und damit der Rest der Primetime ohne Chance auf einen guten Abend? Nicht mit dem ZDF und «Der Alte»! Und Privat?

Das Erste griff am gestrigen Freitagabend erstmals in die «FIFA Weltmeisterschaft 2026» ein - es gab die Partie «Kanada - Bosnien-Herzegowina» ab 21 Uhr und zuvor ab 20:15 Uhr die entsprechenden Vorberichte. Das Vorwort von Esther Sedlazec und Bastian Schweinsteiger zog bereits starke 4,19 Millionen Menschen zum Ersten und bescherte dem Sender einen Marktanteil von insgesamt 22,9 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen reicht es mit 1,31 Millionen Zuschauern für 36,8 Prozent des entsprechenden Marktes. Mit Anpfiff der Partie explodierten die Reichweiten und Quoten. Insgesamt konnten 7,23 Millionen Zuschauer notiert werden, das entsprach 34,7 Prozent des Marktes. Bei den 14- bis 49-Jährigen kamen 22,8 Millionen zusammen, damit erreichte die blaue Eins eine Quote von 50,5 Prozent.

Selbstverständlich war es für die restlichen TV-Stationen damit schwer. Das Zweite sendete unbehelligt eine Wiederholung von «Der Alte» - und sollte durchaus in Konkurrenz mit den Vorberichten treten knönen. Der Krimi zog 4,30 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zum Zweiten und konnte so zumindest für etwa 45 Minuten den Primetime-Sieg feiern. Die starke Quote lag damit bei 20,8 Prozent. 14- bis 49-Jährige waren 0,18 Millionen dabei. In Marktanteilen gesprochen, reichte es damit zu 4,9 Prozent.

Bei den Privaten sendete RTL ab 20:15 Uhr «Die Ultimative Chart Show - Die erfolgreichsten Dance Party Hits aller Zeiten» und sicherte sich damit 0,95 Millionen Zuschauer, wovon 0,20 Millionen der werberelevanten Zielgruppe zugesprochen werden konnten. Die Marktanteile lagen demnach bei 5,3 Prozent am Gesamtmarkt und 5,4 Prozent am Zielgruppenmarkt. Auf den ersten Blick klingt das nach keinem erfolgreichren Freitag, jedoch sind dies die besten Zahlen, die im privaten Spektrum abzuholen waren. Die restlichen Sender mussten zudem noch deutlich kleinere Brötchen backen. RTLZWEI und ProSieben versuchten es mit Spielfilmen. «Verblendung» und «Die glorreichen Sieben» schaften es 0,55 Millionen und 0,83 Millionen Zuschauer anzusprechen. Das brachte Marktanteile von 2,8 Prozent (RTLZWEI) und 4,0 Prozent (ProSieben) ein. In den Zielgruppen lief es ebenfalls für Unterföhring besser, 0,14 Millionen brachten 3,3 Prozent, während in Grünwald 0,10 Millionen lediglich 2,4 Prozent einbrachten.

Bei Sat.1 gab es ähnlich zu RTL eine TV-Show zum Freitagabend. Mit «99 - Wer schlägt sie alle?» konnte der Bällchensender 0,76 Millionen Zuschauern insgesamt generieren. Als Umworbene konnten hiervon 0,17 Millionen kategorisiert werden, wodurch sich ein Marktanteil von 4,0 Prozent ergab. Die Show erzielte insgesamt einen Marktanteil von vergleichsweise guten 3,7 Prozent.

Verbleiben VOX und Kabel Eins - die einen sichtlich unterschiedlichen Ansatz wählten. Die rote Kugel zeigte eine Ausgabe «Goodbye Deutschland! Die Auswanderer» und der Classics-Sender kehrte nach einigen Experimenten am Freitagabend zurück zu «Navy CIS». «Die Auswanderer» holten 0,56 Millionen zu VOX, währen 0,13 Millionen Umworbene definiert werden konnten. Damit lagen die Quoten bei 2,7 und 3,2 Prozent. Kabel Eins kam in der ersten Ausgabe «NCIS» auf 0,50 Millionen Zuschauer und daher 2,4 Prozent am TV-Markt, hiervon waren 0,06 Millionen im Bereich der 14- bis 49-Jährigen. Das brachte eine durchaus dünne Quote von 1,8 Prozent ein.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
13.06.2026 10:04 Uhr Kurz-URL: qmde.de/172619
Felix Maier

super
schade


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Die Auswanderer NCIS FIFA Weltmeisterschaft 2026 Kanada - Bosnien-Herzegowina Der Alte Verblendung Die glorreichen Sieben 99 - Wer schlägt sie alle? Goodbye Deutschland! Die Auswanderer Navy CIS

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