arte widmet einen ganzen Abend den Folgen des Klimawandels

Mit drei Dokumentationen zeigt der Kultursender Ende Juli, wie Menschen weltweit auf Feuer, Dürren und steigende Meeresspiegel reagieren.

arte stellt seinen Dienstagabend am 28. Juli ganz in den Dienst des Klimawandels. Unter dem Titel „Klimawandel – Menschenwandel“ präsentiert der Sender drei Dokumentationen, die die Auswirkungen der Erderwärmung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Von den Küsten des Mittelmeers über die Waldbrandgebiete Südeuropas bis hin zu bedrohten Regionen auf vier Kontinenten zeigen die Filme, wie Menschen mit den Folgen einer sich verändernden Umwelt umgehen.

Den Auftakt macht um 20.15 Uhr der Dokumentarfilm «S.O.S. Mittelmeer». Regisseur Yorgos Avgeropoulos untersucht die Folgen der Klimakrise in einer Region, die sich nach der Arktis weltweit am zweitschnellsten erwärmt. Über mehrere Jahre hinweg begleitete sein Team Menschen in Griechenland, Spanien, Marokko und Ägypten. Der Film zeigt die Auswirkungen von Dürren, Überschwemmungen, Waldbränden, Wasserknappheit und steigenden Meeresspiegeln auf eine Region, in der rund 500 Millionen Menschen leben. Gleichzeitig hinterfragt die Produktion bestehende Wirtschafts- und Wachstumsmodelle und sucht nach Antworten auf die Frage, wie sich Gesellschaften an die veränderten Bedingungen anpassen können.

Im Anschluss folgt um 21.45 Uhr die Dokumentation «An Europas Feuerfront». Im Mittelpunkt stehen finnische Feuerwehrleute, die im Rahmen des europäischen Katastrophenschutzes nach Portugal reisen, um dort den Kampf gegen immer größere Waldbrände zu trainieren. Der Film begleitet die Einsatzkräfte bei Übungen und Einsätzen mit der portugiesischen Eliteeinheit FEPC und zeigt, wie wichtig internationale Zusammenarbeit angesichts zunehmender Naturkatastrophen geworden ist. Die Produktion macht deutlich, wie stark sich die Anforderungen an Feuerwehren durch die Folgen des Klimawandels verändert haben.

Zum Abschluss des Themenabends sendet Arte um 22.45 Uhr den Dokumentarfilm «Überleben am Limit». Die Produktion von Regisseur Tomáš Krupa führt die Zuschauer an die Küsten der USA, in die mongolische Wüste, nach Australien und nach Grönland. Dort porträtiert der Film Menschen, die mit den direkten Folgen des Klimawandels leben müssen. Ob steigende Meeresspiegel, zunehmende Wüstenbildung, extreme Hitze oder schmelzendes Packeis – überall suchen die Betroffenen nach Wegen, ihre Heimat zu bewahren und sich den neuen Bedingungen anzupassen.
15.06.2026 08:01 Uhr Kurz-URL: qmde.de/172597
Fabian Riedner

super
schade


Artikel teilen


Tags

S.O.S. Mittelmeer An Europas Feuerfront Überleben am Limit

◄   zurück zur Startseite   ◄
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel

Qtalk-Forum » zur Desktop-Version

Impressum  |  Datenschutz und Nutzungshinweis  |  Cookie-Einstellungen  |  Newsletter