Die ZDF-Dokumentationsreihe reist Anfang Juli durch Europa und zeigt Projekte, mit denen Städte auf zunehmende Hitzewellen reagieren wollen.
Mit der Ausgabe „City vibes – Wie kühlen wir unsere Städte ab?“ widmet sich
«plan b» am Sonntag, den 5. Juli 2026, um 15.30 Uhr den Folgen des Klimawandels in urbanen Räumen. Die Dokumentation von Anni Brück steht bereits ab dem 25. Juni im Streaming-Angebot des ZDF zur Verfügung. Für die Produktion ging es unter anderem in die Niederlande, nach Griechenland und Spanien.
Im Mittelpunkt stehen europäische Städte, die mit neuen Konzepten gegen extreme Sommerhitze vorgehen. In Delft entsteht etwa ein zehnstöckiges Holzhochhaus ohne Betonkern, um den ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten. Ergänzt wird das Projekt durch umfangreiche Begrünung auf Dächern und Balkonen. Auch im niederländischen Leiden experimentieren Fachleute mit Moosfassaden, die Gebäude zusätzlich kühlen sollen.
Während Städte in Nordeuropa versuchen, sich frühzeitig auf steigende Temperaturen vorzubereiten, kämpfen Metropolen im Süden Europas bereits regelmäßig mit extremer Hitze. In Athen werden im Sommer häufig Temperaturen von über 40 Grad Celsius erreicht. Dort setzt man inzwischen auf sogenannte Tiny Forests – kleine grüne Oasen, die Schatten spenden und die Luftzirkulation verbessern sollen. Zusätzlich testet die Stadt reflektierende Straßenbeläge, die weniger Wärme speichern.
Die Dokumentation blickt außerdem auf historische Kühltechniken, die heute neu interpretiert werden. In Sevilla arbeitet ein Team um Ingenieurin María de la Paz Montero Gutiérrez an modernen Anwendungen alter persischer Kühlsysteme. Aktuell entwickelt die Gruppe einen Prototyp für eine Bushaltestelle, die ihre Umgebungstemperatur aktiv senken soll.
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