Sat.1 Urlaubs-Check: Passabel bei den Jüngeren, verschlechtert bei den Älteren

Am Vorabend zeitigte Frieda zwar ihren bisher höchsten Anteil - mit einer wirklich erbaulichen Reichweite ging dies aber nicht einher.

Am Vorabend des 1.Juni um 18.00 Uhr strahlte Sat.1 abermals eine neue romantische Daily unter dem Titel «Frieda - Mit Feuer und Flamme» aus. Ausgezahlt hat sich die Produktion von frischem Stoff auch in diesem Falle aber nicht. Am Freitag musste die Produktion sogar bereits ein derartiges Tief wegstecken, das kaum noch zu unterbieten ist: Äußerst erschreckende 1,8 Prozent bei den 14-49-Jährigen standen auf dem Papier. Die zweite Folge des Abends schmetterte gar noch weiter gen Abgrund ob vollkommen indiskutabler 0,9 Prozent (0,01 Millionen bis 49).

Gestern (8. Juni) verlief der Start in den Abend um 18.00 Uhr zwar vor Prozentual verbesserten Größenordnungen: Immerhin 5,0 Prozent kamen auf, die dem bisher höchsten Anteil der jungen Serie entsprechen - gereicht hat dafür aber bereits eine weiter begrenzte Dimension von 0,07 Millionen in der jüngeren Altersgruppe. Enttäuschend der Blick auf den Gesamtmarkt ob 2,9 Prozent (0,32 Millionen). Die nächste Folge sackte dann auch bei den 14-49-Jährigen wieder ab auf 0,06 Millionen und tristen 3,9 Prozent.

Nachdem der Bällchensender montags über Wochen mit der Neuauflage von «Kommissar Rex» auf fiktionale Krimi-Ware setzte, hat man die Programm-Farbe zur Primetime inzwischen geswitcht. Am gestrigen Montag, den 8. Juni um 20.15 Uhr, sendete man beispielsweise die Hotel-Reportage «Der große Urlaubscheck». Konnte der Kanal weiter befriedigende Resultate sichern?

Schon ziemlich, denn die Thematik sahen wenigstens 0,25 Millionen Leute des jüngeren Publikums und spülten einen wenigstens noch passablen Marktanteil von 8,1 Prozent zu den Unterföhringern. Eine merklich verschlechterte Leistung war bei den Älteren zu beobachten, die zu ernüchternden 3,5 Prozent (0,70 Millionen) die Produktion wählten - im Gegensatz zu den Vorwochen fiel man also unter die Millionen. Im Anschluss steigerte sich die «Spiegel TV-Reportage» "So geht Ballermann– zwischen Party und Big Business" etwas im Anteil. Zu holen waren damit solide 9,2 Prozent der Jüngeren bei einer dennoch leicht reduzierten Reichweite in Höhe 0,19 Millionen. Insgesamt 0,40 Millionen zu mageren 3,1 Prozent ließen sich nach 22.25 Uhr halten.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
09.06.2026 08:44 Uhr Kurz-URL: qmde.de/172433
Mario Thunert

super
schade


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