#DONTLOOKAWAY: Joko & Klaas machen 15 Minuten zur Perspektive ukrainischer Soldaten

Die Sondersendung nahm sich deutlich mehr Zeit als die üblichen 15 Minuten, um bedrückende Bilder zu zeigen und Schilderungen von Betroffenen im Kriegsalltag Raum zu geben.

Gestern am 3. Juni traten 777 Mitarbeitende aus den Bereichen Sendeleitung, Marketing, Buchhaltung, Sportredaktion, IT, Personal- und Rechtsabteilung gegen Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf an. Da die beiden Entertainer gewinnen konnten, bekamen sie am 4. Juni wieder 15. Minuten Sendezeit zur Verfügung gestellt, die sogar ausnahmsweise deutlich überschritten wurden.

Denn genutzt hat die Produktionsfirma die Sondersendung, um ukrainischen Soldaten Bodycams zu schicken. Mit ihnen wird unter anderem der Kriegsalltag in der Ostukraine abgebildet aus Sicht der Soldaten selbst. Unter anderen die Kamera trägt der 24-Jährige Ukrainer Bogdan in Kramatorsk, der sich zu Studienzeiten freiwillig zum Kriegsdienst meldete und seitdem für Evakuierungsfahrten zuständig ist - wegen der allgegenwärtigen Bedrohungslage natürlich nicht unbewaffnet.

Wie aus seinen Schilderungen hervorgeht, geht die größte Gefahr inzwischen von Drohnen aus. Folglich hat er auch immer einen Warnmelder dabei, um vor den gefährlichen Flugobjekten rechtzeitig in Deckung zu gehen - im Hintergrund sind dann auch tatsächlich Detonationen zu hören. Andere Soldaten werden derweil direkt an der Front begleitet, wo sie als Drohnenpiloten im Einsatz sind, um russischen Angriffen Gegenwehr zu leisten mit eignen Drohnen. In diesem Zusammenhang erzählt ein wiederum 24-Jähriger Soldat, wie die fortwährende Lebensgefahr sein Denken und den Blick auf sein noch junges Leben verändert hat.

Im Endeffekt war die dieswöchige Sondersendung wesentlich länger als üblich und belegte die gesamte Primetime. So nahm sie sich über mehrere Stunden Zeit, um weitere bedrückende Bilder aus dem Kriegsalltag zu zeigen und Schilderungen von Betroffenen, teils gar Verwundeten Raum zu geben.

Weitere Entwicklungen können auf Social-Media verfolgt werden unter #DONTLOOKAWAY
04.06.2026 21:27 Uhr Kurz-URL: qmde.de/172384
Mario Thunert

super
schade


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