Die Kölner konnten sogar die Zweistelligkeit bei den 14-49-Jährigen erreichen.
Auch an Abenden des Champions League-Finals überrascht es nicht, dass für die restlichen Sender nicht viel übrig bleibt vom Quotenkuchen. In diesem Jahr am besten liefs bei den Älteren noch für eine Krimi-Wiederholung im Ersten (siehe eigenständiger Artikel). Beim Jungen Publikum hieß der zweitplatzierte RTL mit
«Das kann nur Fernsehen! Die größten TV-Momente aller Zeiten», ein Ranking, welches zumindest in Erstausstrahlung gezeigt wurde. Erstaunlich solide Quoten zu holen waren damit - die Zielgruppen-Sehbeteiligungen kamen auf ein für gestrige Verhältnisse ordentliches Niveau von 0,32 Millionen, die schon reichten für klar solide 12,4 (Zielgruppe). Zu erwähnen ist noch, dass man aber auch die längste Sendespanne aufwies. Recht passabel sah es am Gesamtmarkt aus, der immerhin 9,6 Prozent durch 1,47 Millionen aufzeigte.
Mit Bezug zur Zielgruppe kam Sat.1 noch deutlich hinter RTL ins Ziel. Die Kölner setzten an diesem speziellen Abend klarer Weise auf Archivware und platzierten
«Der Prinz aus Zamunda 2». Dort reichte es für die Fortsetzungsverfilmung des 80er-Klassikers nur zu mageren 4,1 Prozent Marktanteil aufgrund 0,13 Millionen Umworbener - damit musste man sich sogar von VOX überholen lassen. Die Älteren waren auch nur zu 0,43 Millionen beziehungsweise ganz schmalen 2,4 Prozent vertreten.
Wiederum aber auch nicht viel besser erging es der roten Kugel, bei der ein Re-Run von
«James Bond 007 – Im Angesicht des Todes» unter Senderschnitt lag. Schon die letzten Wochen sah es mit den Retro-Agenten-Streifen bei VOX von den Quoten ziemlich trist aus mit Anteilen unter Senderschnitt. Verbesserung waren nun nicht wirklich möglich, die Ergebnisse lassen sich lediglich auf 0,15 Millionen 14-49-Jährige beziffern, welche einen zähen Anteil in einer Höhe von 5,0 Prozent mit sich führten. Insgesamt kam man immerhin auf annehmbare 4,0 Prozent durch 0,70 Millionen. Auf genau den gleichen Gesamt-Anteil bewegte sich die angehangene 2021er-Action
«Nobody» in Anbetracht 4,0 Prozent - die Reichweite verringerte sich dennoch merklich auf 0,39 Millionen. Noch magerer die Zielgruppen-Ausbeute angesichts 0,08 Millionen zu 4,2 Prozent.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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