Klimawandel sei Dank: Bereits im Mai wärmegeschundene Primetimes - doch wer machte das Beste draus?
An diesem Sonntag brachte das Erste Deutsche Fernsehen eine
«Tatort»-Wiederholung aus München. Doch auch dieser alte Krimi-Fall mit dem Untertitel "Königinnen" konnte die Führung am Gesamtmarkt verteidigen. Denn die Produktion holte ordentliche 3,38 Millionen und respektable 18,6 Prozent ab drei Jahren - klar, für eigene Verhältnisse sind dies ungewohnt moderate Dimensionen, die zumindest aber auch mit Wiederverwertung und hohen Außentemperaturen zu erklären seien dürften. Die Jüngeren waren nur in einstelliger Anzahl vertreten – 9,8 Prozent bei 0,26 Millionen verloren die Führung an RTL und Sat.1
Den besten Anteil bei den 14-49-jährigen hatte indes RTL mit
«Wer wird Millionär? Das große Zocker-Special». Damit wiesen die Kölner lobenswerte 15,0 Prozent durch 0,40 Millionen auf. Am Gesamtmarkt waren 2,50 Millionen zu starken 15,7 Prozent dabei - während die Anteils-Dimensionen im gedrosselten Umfeld ziemlich hoch waren, tendiert man bei der Gesamtreichweite sonst auch schonmal gerne gen drei Millionen. Auf einen gemäßigten Rang drei bei allen ist schließlich das ZDF mit dem wiederholten Streifen
«Inga Lindström: Jemand liebt dich» ins Ziel gekommen. Dies tat man ob 2,34 Millionen, welche zu für den Sender mäßigen 12,9 Prozent führten - auch hier schlug sicherlich Bekanntheit und Hitze mit durch. In der jüngeren Gruppe lässt sich eine ganz üble Leistung behaupten, dort gelangte man lediglich auf 0,08 Millionen, die 2,8 Prozent brachten.
Sat.1 war bei den Jüngeren gar nicht weit weg vom führenden RTL und konnte mit der Animations-Premiere
«Alles steht Kopf 2» punkten. Der Anteil belief sich auf richtig schöne 14,6 Prozent durch 0,39 Millionen in der Zielgruppe. Übergeordnet waren 0,82 Millionen und mittelmäßige 4,6 Prozent zugegen. ProSieben bot zwar auch eine Erstausstrahlung, hatte mit
«The Fall Guy» aber deutlich zurückzustecken. Denn das Gosling-Werk generierte bloß 0,16 Millionen Umworbene zu ernüchternden 5,8 Prozent. Auch die Gesamtleistung war ob 3,3 Prozent und 0,58 Millionen enttäuschend.
Gleiches lässt sich aber auch für VOX behaupten.
«Kitchen Impossible» fiel mit Trettl-Vertretung ins Krisenhafte und wies lediglich lädierte 5,7 Zielgruppen-Prozent zu gleichfalls 0,16 Millionen auf - trotz übergeordnet wärme-gedrosselter Primetime ist das zu wenig für das Flaggschiff. Gesamt 0,44 Millionen zu sehr schlechten 2,6 Prozent interessierten sich. Gerade noch ok stand RTLZWEI mit
«Der Da Vinci Code – Sakrileg» da. Akzeptable 4,4 Zielgruppen-Prozent (0,12 Millionen) standen auf dem Tableau - trotzdem eine sehr überschaubare Reichweite. Insgesamt 0,46 Millionen zu schmalen 2,7 Prozent wurden gemessen. Bei Kabel Eins gelangte der 80er-Re-Run
«Rain Man» gar nicht auf einen grünen Zweig und blieb bei mangelhaften 2,5 Prozent kleben, die anhand 0,07 Millionen Jüngeren aufkamen. Übergeordnet waren nur 0,27 Millionen und desolate 1,6 Prozent zugegen.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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