Bevor demnächst die 1000. Folge begangen wird, vollzog sich in dieser Woche zunächst mal der Auftakt in die neue Staffel.
Das Erste Deutsche Fernsehen ist wieder auf der Jagd nach Antworten: Die Quizshow
«Gefragt - Gejagt» mit Moderator Alexander Bommes startete am dieswöchigen Montag, den 18. Mai 2026 um 18:00 Uhr in eine neue Staffel. Alexander Bommes sagt dazu: "1.000 Folgen «Gefragt - Gejagt» stehen für eine Kontinuität im Fernsehen, die ihresgleichen sucht." Schauen wir also auf die Quoten der ersten Woche.
Schaut man sich die Zahlen vom Montag-Vorabend an, dann lässt sich schonmal von einem gelungenen Auftakt sprechen: Insgesamt 2,25 Millionen Menschen fanden den Weg ins Programm und brachten einen Gesamt-Marktanteil von wirklich erfreulichen 17,6 Prozent mit sich. Damit knüpfte man direkt dort an, wo man im Oktober auf dem regulären Slot aufhörte (2,27 Millionen). Bei den Jüngeren lief es zu Beginn einstellig - immerhin noch ordentliche 8,8 Prozent bei 0,14 Millionen von ihnen wurden gemessen.
Eine gegenteilige Bewegung kristallisierte sich im weiteren Verlauf heraus. So fuhren Bommes und Co. am Dienstag eine gesunkene Gesamt-Reichweite von 1,93 Millionen Zusehenden ein, die sich auf etwas gesunkene aber trotzdem vitale 15,4 Prozent taxieren ließ. Die andere Richtung ergab sich indes mit Blick auf die 14-49-Jährigen, die etwas auf 0,17 Millionen anwuchsen und den dazugehörigen Prozentwert in den zweistelligen Bereich anhoben - klar gute 11,7 Prozent waren es nun.
Zur Wochenmitte hielt sich die Resonanz beim Gesamtpublikum schließlich konstant: Die Sehbeteiligung belief sich auf sehr ähnliche 1,98 Millionen, welche eine ebenfalls fast gleichbleibende Dimension von 15,3 Prozent am entsprechenden Markt bedeuteten. Die Resonanz der jüngeren Zuschauerschaft fiel derweil ein Stück geringer aus und ging auf 0,11 Millionen zurück - nur noch mittelmäßige 6,8 Prozent standen zu Buche.
Vollständig gehalten werden konnte die Beteiligung des Gesamtpublikums am Donnerstag mit 1,69 Millionen nicht, dennoch sah es mit 15,5 Prozent vom Anteil nicht verschlechtert aus - wegen dem Sommerwetter saßen wohl letztlich weniger Menschen vor dem TV. Der Zuspruch der Jüngeren reduzierte sich derweil nochmals auf nur noch 0,09 Millionen und ungewohnt durchwachsene 6,3 Prozent.
Von einem ordentlichen Wochenabschluss zum Freitag konnte gesprochen werden, denn die Prozente gingen wieder leicht auf absolut intakte 16,7 Prozent nach oben - dafür reichte bei Sommerreduzierter Gesamt-Fernseh-Nutzung bereits die am Donnerstag aufgewiesene Flughöhe von 1,66 Millionen. Ebenfalls bezüglich der 14-49-jährigen sah es anhand 11,0 Prozent relational plötzlich wieder schön aus - die Zuschaueranzahl in dieser Altersklasse verblieb ob 0,13 Millionen aber im etwas nachgelassenen Bereich.
Anlaufschwierigkeiten hatte der Start von «Gefragt - Gejagt» zu Wochenbeginn nicht - die Resonanzen lagen direkt auf dem Niveau der letzten Oktober-Ausgabe. Im weiteren Verlauf fielen die Reichweiten jedoch unter die Zwei-Millionen-Schwelle. Die zweite Wochenhälfte ließ schließlich immer noch weiter nach und plumpste vor allem bei den 14-49-Jährigen in den durchwachsenen Bereich.
Anzumerken ist, dass der sukzessive Reichweiten-Rückgang zum Wochenende auch mit kontinuierlich ansteigenden Außentemperaturen deutlich über 20°C zusammenfiel - eine Wechselwirkung erscheint also wahrscheinlich. Dazu passt auch, dass die Beteiligungen im Juni 2025 ebenfalls oft unter die Zwei-Millionen-Marke fielen. Im Juli des letzten Jahres stiegen sie dann allerdings wieder häufiger über diese Hürde.
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