Die Reihe mit Annette Frier und Christoph Maria Herbst rutschte mit einem Allzeit-Tief sogar beim Gesamtpublikum in die Einstelligkeit und lag damit deutlich unter ZDF-Schnitt.
Das ZDF hat eine neue Ausstrahlung der inzwischen losen Reihe
«Merz gegen Merz» vollzogen, die ja früher mal als Serie konzipiert war. Weitergegangen ist es mit einem neuen Film der Frier/Herbst-Produktion demnach am gestrigen Donnerstag, 21. Mai 2026, 20:15 Uhr. Dem Titelzusatz zufolge gehen sollte es um "Geständnisse". Als Erik Merz überraschend einen großen Ehrenpreis erhalten soll, nimmt er seine Patchwork-Familie mit zu der Gala. Dabei löst er, in typischer Merz-Manier, ein Wochenende voller Chaos aus.
Insgesamt interessierte der neueste Teil linear nur erschreckend niedrige 1,91 Millionen, die der Produktion eine wahrlich ernüchternde Resonanz von einstelligen 9,5 Prozent Anteil sicherten - ein Negativrekord für die Reihe, die schon mit ihrem vorigen Film (10,8 Prozent gesamt) schwächelte. Diese Klatsche könnte eventuell der Todesstoß für die Marke gewesen sein. Richtig schlecht sah es nämlich auch beim jungen Publikum aus: Hier belief sich das Interesse nur auf triste 5,1 Prozent durch arg begrenzte 0,18 Millionen. Anschließend holte das «Heute Journal» um 21.45 Uhr bezeichnender Weise sogar eine leicht höhere Reichweite ob 2,00 Millionen wie 0,21 Millionen Jüngere bei dennoch ungewohnt verhaltenen 10,6 und 5,4 Prozent - Fußball und schwaches Lead-In brachten hier also schwächere Zusprüche hervor als sonst.
Bei der ARD-Konkurrenz handelte es sich um 20.15 Uhr um die Krimi-Wiederholung
«Der Zürich-Krimi: Borchert und die Stadt in Angst». Insgesamt dennoch führende 4,17 Millionen Leute des Gesamtpublikums wollten das sehen und beförderten einen sehr respektablen Anteil in Höhe 20,8 Prozent zur Anstalt. Wesentlich magerer die Lage bei den Jüngeren, die zu lediglich 5,3 Prozent (0,19 Millionen) die Ausstrahlung wählten. Danach fiel die Magazinreihe
«Monitor» ab: Insgesamt bloß noch schwache 8,4 Prozent zu 1,59 Millionen blieben dran. Bei den Jüngeren verringerte man die Resonanz ebenfalls, weil 0,13 Millionen Junge ganz dünne 3,5 Prozent markierten. Anschließend kamen die
«Tagesthemen». Informieren ließen sich wieder erhöhte 2,09 Millionen Menschen bei soliden 13,1 Prozent Anteil am Gesamtmarkt - eine lobenswerte Leistung in diesen Kontext. Von den 14-49-Jährigen waren es immerhin mäßige 7,2 Prozent, weil die Reichweite in dieser Altersklasse auf 0,23 Millionen anstieg.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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