«Mr. Nobody against Putin» triumphiert beim CIVIS Medienpreis 2026

Bei der Verleihung des CIVIS Medienpreises in Berlin wurden Produktionen ausgezeichnet, die sich mit Migration, gesellschaftlichem Zusammenhalt und Demokratie in Europa auseinandersetzen.

Der CIVIS Medienpreis ehrt Produktionen aus Fernsehen, Radio, Internet und Kino, die sich mit Migration, Integration, kultureller Vielfalt sowie gesellschaftlichem Zusammenhalt in Europa beschäftigen. Die Preisverleihung fand am 18. Mai 2026 in Berlin statt und wurde per Livestream übertragen. Ab dem 20. Mai ist die Veranstaltung zudem in der ARD-Mediathek abrufbar.

Den prestigeträchtigen CIVIS TOP AWARD sowie den CIVIS VIDEO AWARD erhielt die Dokumentation «Mr. Nobody against Putin». Die Produktion entstand unter Beteiligung von ARTE sowie Partnern aus Dänemark, Tschechien, Großbritannien und Frankreich. Verantwortlich zeichnen David Borenstein und Pavel Talankin. Im Bereich Fiktion setzte sich der Spielfilm «Die jüngste Tochter» von Regisseurin Hafsia Herzi durch.

Der YOUNG C. AWARD ging an den Kurzfilm «Soforem» der Escuela de Cinematografía y del Audiovisual de la Comunidad de Madrid. In der Kategorie Social Media Format wurde das Reel «busra.caramella: Wie Medien und Politiker die deutsche Gesellschaft spalten» von Büsra Sayed ausgezeichnet.

Auch mehrere Audio-Produktionen wurden geehrt. Der CIVIS AUDIO AWARD für kurze Beiträge ging an «MausLive: Belal kommt aus Afghanistan» vom WDR. In der Kategorie lange Beiträge gewann «Generation U – Ukrainische Jugendliche in Deutschland», eine Produktion von Deutschlandfunk und SWR. Als bester Podcast wurde «SPIELABBRUCH – Macht Gewalt den Amateurfußball kaputt?» von Radio Bremen, BR und ARD ausgezeichnet. Den CIVIS CINEMA AWARD erhielt schließlich die Kinoproduktion «Extrawurst» von Regisseur Marcus H. Rosenmüller. Das Drehbuch stammt von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, produziert wurde der Film von Lieblingsfilm in Zusammenarbeit mit STUDIOCANAL und der Degeto Film.
19.05.2026 10:25 Uhr Kurz-URL: qmde.de/171851
Fabian Riedner

super
schade


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Mr. Nobody against Putin Die jüngste Tochter Soforem MausLive: Belal kommt aus Afghanistan Extrawurst

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