Der 104. Katholikentag in Würzburg sollte ein großes gesellschaftliches Signal senden – im Fernsehen blieb das Interesse jedoch überschaubar.
«Wahrheit und Unwahrheit im Netz - Wie umgehen mit Fake News?»
Nach der Eröffnung des 104. Katholikentags in Würzburg mit dem Gottesdienst, der im Ersten nur 0,60 Millionen Menschen anlockte und neun Prozent Marktanteil holte, schickte das ZDF direkt im Anschluss eine Diskussionssendung on air. Diese war nur fußläufig von der Residenz, dem Ort der Eröffnung, entfernt und verhandelte das Thema Unwahrheiten im Netz. Die Sendung war für das ZDF mit 0,26 Millionen Zusehern ein Flop, der Marktanteil lag bei 3,1 Prozent. Unter den 14- bis 49-Jährigen befanden sich bloß 0,02 Millionen Zuschauer, was zu 1,2 Prozent führte. Da war der Gottesdienst mit 0,02 Millionen jungen Zuschauern und 2,1 Prozent erfolgreicher.
«Abschlussgottesdienst zum Katholikentag»
Der Gottesdienst am Sonntag fand – wie so üblich – um zehn Uhr statt. Im Durchschnitt haben aber über acht Millionen Menschen am Vorabend den «Eurovision Song Contest» im Ersten verfolgt. Nur 0,73 Millionen Menschen ab drei Jahren wollten nicht ausschlafen, womit das ZDF auf mittelmäßige 10,8 Prozent Marktanteil kam. Nur bei den jungen Menschen war der Gottesdienst so gefürchtet wie das Weihwasser: 0,01 Millionen Zuschauer brachten schreckliche 1,1 Prozent.
«Girls-Trip: Katholikentag-Edition»
„Hab Mut, steh auf!“ hieß der Slogan vom Würzburger Katholikentag. Mit dabei waren die drei Freundinnen Leo, Jana und Merie, die sich zu einem Mädelswochenende trafen. Bereits in der Nacht zum Montag war die Dokumentation zu sehen, die allerdings auch mit handwerklichen Mängeln zu kämpfen hatte. Die Produktion wurde bereits früh abgeschlossen, sodass Teile des Wochenendes fehlen. Ab 00.35 Uhr schalteten lediglich 0,26 Millionen Zuschauer ein, was immerhin 5,8 Prozent Marktanteil brachte. Unter den jungen Menschen verirrten sich nur 0,03 Millionen zum ZDF, der Sender brachte damit auch nur drei Prozent.
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