Der Grünen-Politiker wurde zum Landesvater in Baden Württemberg gewählt.
Kurzfristige Doku-Ankündigung aus aktuellem Anlass: Der SWR zeigt eine Dokumentation über den Werdegang des frisch gewählten Baden Württembergischem Ministerpräsidenten Cem Özdemir. Er wurde am heutigen Mittwoch, den 13. Mai 2026, mit 93 von 157 Stimmen ins Amt gehoben und offiziell als Nachfolger von Winfried Kretschmann vereidigt. Die Doku-Produktion wird noch am Abend desselben Tages, also Mittwoch, 13. Mai, 22:15 Uhr im SWR ausgestrahlt sowie anschließend in der ARD Mediathek verfügbar gemacht.
Inhaltlich soll sich die Sendung fragen: Wie ist es Cem Özdemir gelungen vom Gastarbeiterkind zu einem der mächtigsten Männer in Baden-Württemberg aufzusteigen? Welche Hürden musste er überwinden, welche Steine hat er sich dabei selbst in den Weg gelegt? Die Dokumentation unter dem Titel
«Cem Özdemir - vom Gastarbeiterkind zum Landesvater» zeichnet folglich Leben und Karriere von Özdemir nach, dem ersten Ministerpräsident von Baden-Württemberg mit Migrationsgeschichte.
Die Geschichte beginnt in Bad Urach auf der Schwäbischen Alb. Cem Özdemirs Nachhilfelehrerin erinnert sich noch an den schüchternen türkischen Jungen, der Probleme mit der deutschen Rechtschreibung hat. Der junge Cem lernt früh, sich in einer Welt zu behaupten, die ihm nicht immer offen gegenübersteht. Weitergehend werden Höhen und Tiefen seiner politischen Karriere beleuchtet: von den Anfängen im Bundestag in Bonn, über die sogenannte "Flugmeilen-Affäre", die seine Karriere beinahe beendet hätte, bis hin zu seinem Einsatz für eine weltoffene Gesellschaft.
In der 30-minütigen Dokumentation kommen sowohl politische Weggefährten als auch Kritiker zu Wort. Dazu gehören unter anderem Boris Palmer, Günther Oettinger, Claudia Roth und Markus Söder. Die Sendeanstalt verspricht in diesem Kontext auch selten gezeigte Archivaufnahmen und persönliche Interviews.
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