Besonders auffällig: Peacock baut sein Reality-Angebot massiv aus, setzt verstärkt auf bekannte Franchises und experimentiert erstmals mit vertikalen „Microdramas“ für Smartphones.
Im Rahmen der NBCUniversal-Upfront-Präsentation in der Radio City Music Hall stellte Peacock seine Programmstrategie für die Saison 2026/27 vor. Der Streamingdienst will sich weiterhin als Heimat für NBC- und Bravo-Inhalte, große Live-Events und bekannte Film-Marken positionieren. Gleichzeitig setzt Peacock verstärkt auf Eigenproduktionen und Reality-Formate, die speziell für mobile Nutzung entwickelt werden.
Zu den wichtigsten neuen Serien gehört die Horror-Produktion
«Crystal Lake», die am 15. Oktober startet. Die Serie dient als Prequel zum «Friday the 13th»-Universum und entsteht gemeinsam mit A24. In den Hauptrollen stehen unter anderem Linda Cardellini und William Catlett. Ebenfalls prominent besetzt ist
«The Good Daughter», eine Thriller-Miniserie mit Rose Byrne und Meghann Fahy, die ab dem 12. November abrufbar sein wird. Die Serie basiert auf einem Roman von Karin Slaughter.
Im Comedy-Bereich folgen später
«Dig» mit Amy Poehler und Hugh Laurie sowie
«TED: The Animated Series», in der Seth MacFarlane erneut den berühmten Bären spricht. Auffällig ist außerdem der starke Ausbau des Reality-Portfolios. Peacock kündigte neue Staffeln von «Love Island USA», «Love Island Games», «Married at First Sight» und «The Traitors» an. Besonders experimentell wirken die neuen „Bravo Original Microdramas“ «Campus Confidential: Miami» und «Salon Confessionals with Madison LeCroy». Die vertikal produzierten Kurzformate sollen exklusiv in der mobilen Peacock-App erscheinen und orientieren sich klar am TikTok- und Reels-Konsum jüngerer Zielgruppen. NBCUniversal bezeichnet sie als erste offizielle Original-Microdramas eines großen US-Streamingdienstes.
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