Das «Sat.1 Frühstücksfernsehen» knackte gestern ab 08 Uhr kurzerhand die 30-Prozent-Marke der Zielgruppe!
Während die Primetime am Freitag dem ZDF mit seinen Krimis gehört, der späte Abend dann an das ZDF mit der Satire geht und um 18 Uhr «Wer weiß denn sowas?» im Ersten quasi unantastbar ist - so dominiert Sat.1 das gesamte Morgenprogramm mit dem
«Sat.1 Frühstücksfernsehen». In aller Kürze die überlegenen Werte der Morning-Show von gestern: Ab 05:30 Uhr verfolgen bereits die ersten 30 Minuten im Schnitt 0,34 Millionen Zuschauer, das bringt eine Quote von 11,9 Prozent. Bei ProSieben sahen zu der Zeit 0,02 Millionen
«B Positive» (0,9 Prozent), Kabel Eins erreicht mit
«Blue Bloods - Crime Scene New York» 0,07 Millionen (3,3 Prozent), VOX ist mit
«CSI: Miami» und 0,15 Millionen Zuschauern bereits besser unterwegs (8,6 Prozent). Alle Formate können jedoch nicht mit Sat.1 in Konkurrenz treten.
Die direkten Morgen-Magazin-Konkurrenten schaffen das ebenfalls nicht. RTL versucht es mit
«Deutschland am Morgen» und erreichte 0,17 Millionen und damit 5,8 Prozent. Aus dem öffentlich-rechtlichen Spektrum kommt das
«Morgenmagazin», das jedoch ebenfalls in der Zeitspanne auf lediglich 0,18 Millionen (Das Erste) und 0,19 Millionen (ZDF) kommt. Kurzum: Der Morgen gehört ab Minute eins dem Bällchensender aus Unterföhring. Und die Zahlen gehen teilweise noch im Laufe des Morgens nach oben.
Während zum frühen Start um 05:30 Uhr 0,09 Millionen Umworbenen für 20,3 Prozent am entsprechenden Markt sorgten, konnten ab 08 Uhr deutlich bessere 0,15 Millionen 14- bis 49-Jährige die Quote auf sagenhafte 31,3 Prozent explodieren lassen. Zur selben Zeit konnte RTL kaum noch messbare "0,00 Millionen" Umworbene mit einer Folge
«Die Simpsons» erreichen, Marktanteil 0,4 Prozent. RTLZWEI erreichte mit
«Der Trödeltrupp - Das Geld liegt im Keller» 0,03 Millionen Werberelevante und damit immerhin 6,4 Prozent, Kabel Eins schloss sich den 0,03 Millionen Umworbenen mit einer Folge
«Hawaii Five-O» an. Das brachte immerhin 7,4 Prozent. Von der blauen Eins und dem Mainz-Sender kamen zu diesem Zeitpunkt noch 0,04 und 0,05 Millionen Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 zusammen - das bescherte den Sendern 8,9 und 9,6 Prozent. Mit den Sphären von Sat.1 hatte das offensichtlich nichts zu tun.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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