Das Spektrum reicht von Komödie bis Drama, von staatlicher Auftragsarbeit bis zu verbotenen Filmen, von konventioneller Massenware bis zu internationalen Werken.
Vor 80 Jahren, am 17. Mai 1946, wurde in Potsdam-Babelsberg die Deutsche Film AG (DEFA) gegründet. Bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1992 entstand dort ein historisches filmisches Werk: rund 700 Spielfilme, etwa 2.500 Dokumentar- und Kurzfilme sowie fast 1.000 Animationswerke. Das Spektrum reicht von Komödie bis Drama, von staatlicher Auftragsarbeit bis zu verbotenen Filmen, von konventioneller Massenware bis zu international anerkannten Meisterwerken. Laut rbb spiegelt sich der Alltag der DDR im filmischen Erbe der DEFA.
Zum 80. Geburtstag der DEFA zeigt der rbb also im Mai unter dem Titel «DEFA 80» Spielfilme, Dokus, Märchen und Kinderfilme. Neben der Erstausstrahlung
«DEFA 80 - Knut Elstermann und Gäste zeigen das DEFA Gelände Babelsberg» am 12. Mai um 22.55 Uhr sendet das rbb Fernsehen drei weitere Produktionen des Filmexperten Knut Elstermann:
«Utopia Babelsberg - Science Fiction aus der DDR» (13.Mai, 22.00 Uhr),
«Hier dreht die DEFA» (17.Mai, 1.40 Uhr) und
«So klang die DEFA» (17.Mai, 2.25 Uhr).
Am 13. Mai um 22.45 Uhr ist der neue Dokumentarfilm
«Ghost Train - Trauberg, die DEFA und der Tod» von Darya Khrenova zu sehen - eine familiäre Spurensuche der Filmemacherin. Das Nachmittagsprogramm am 16. und 17. Mai steht im Zeichen der DEFA-Märchen. Zu sehen sind u.a.
«Der Hasenhüter» (1977),
«Rotkäppchen» (1962) und
«Das tapfere Schneiderlein» (1956). Am Samstagabend (16.Mai) präsentiert das rbb Fernsehen ab 20.15 Uhr die Spielfilm-Klassiker
«Wie füttert man einen Esel» (1974),
«Karbid und Sauerampfer» (1963) und
«Die Mörder sind unter uns» aus dem Jahr 1946. Ausgewählte Filme sind auch in der ARD Mediathek abrufbar.
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel